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Das “Burning Man”-Festival – Die Wüste brennt

In der Woche vor dem amerikanischen Labour Day findet in der Black Rock Wüste von Nevada, etwa 70 Meilen nördlich von Reno, das “Burning Man-Festival statt. Jedes Jahr begeben sich Tausende voller Sehnsucht auf diesen Selbsterfahrungstrip, um Urlaub von der Normalität und Realität zu nehmen. Für eine Woche entsteht in der staubigen, heißen und lebensfeindlichen Einöde eines ausgetrockneten Salzsees auf vierhundert Quadratmeilen aus dem Nichts eine autonome Zeltstadt, in der es um Freiheit, Kreativität und Miteinander, Ideen und Fantasie, Feiern, Erleben und Überleben geht.

Trip für Herz und Seele

“No spectators! nicht zuschauen, “mitmachen ist die einzige Regel an die es sich in Black Rock City zu halten gilt, ansonsten ist fast alles erlaubt und erwünscht. Die Organisatoren kümmern sich lediglich um die Genehmigung für die Wüstenstadt “Playa (spanisch für Strand). Alles andere liegt in den Händen der Teilnehmer. Die lange Anreise und die extremen Temperaturen von tagsüber weit über 45 Grad im Schatten halten Voyeure oder Trittbrettfahrer von vornherein ab. Wer sich auf diesen Trip einlässt ist mit Herz und Seele dabei auf eigene Verantwortung.

Darauf wird auch explizit auf der offiziellen Burning Man-Homepage, in Broschüren und auf den Eintrittskarten, die zwischen 145 und 200 US-Dollar kosten, hingewiesen. Das Festival findet weit entfernt von Konsum und Kommerz statt, und daher muss alles, was für das Überleben in der Wüste benötigt wird vor allen Dingen ausreichend Wasser selbst mitgebracht werden. Die Playa ist ein Tauschbasar, auf dem es keine Waren oder Dienstleistungen zu kaufen gibt.

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