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Wie intelligent sind Affen?
Eigentlich genauso intelligent wie Menschen, denn auch sie denken nach, bevor sie ein Problem lösen. Trennt man beispielsweise einen Schimpansen durch ein hinten offenes u-förmiges Gitter von einem Futterstück, etwa einer Banane, versucht er zunächst, durch das Absperrgitter zu greifen, um an die Frucht zu gelangen. Danach jedoch ändert sich sein Verhalten: Der Menschenaffe setzt sich hin, schaut umher, steht nach einer »Denkpause« auf und geht zielsicher um das Gitter herum zum Futter. Er muss das Problem also verstanden und durch Überlegen gelöst haben. Biologen sprechen von »einsichtigem Handeln«. Im Gegensatz dazu würde ein Hund allenfalls durch zufälliges Umherlaufen den Weg zum Futter finden.
Der Grund für die hohe Intelligenz bei Affen, insbesondere unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, liegt wahrscheinlich in ihrem komplizierten Sozialleben. Affen müssen in der Lage sein, das sich ständig ändernde soziale Gefüge in ihrer Gruppe zu durchschauen, um es notfalls manipulieren zu können. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass Affen die größten Verstandesleistungen im sozialen Verhalten zeigen. Freundschaften entstehen z. B. dadurch, dass einer dem anderen das Fell pflegt. Dabei wird normalerweise peinlich auf Gegenseitigkeit geachtet, d. h., man revanchiert sich bei nächster Gelegenheit.
Genesen, aber nicht gesund
Die Spätfolgen einer Corona-Infektion sind vielfältig. Das erschwert Forschung und Behandlung.
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Erdrotation mit Quantenverschränkung gemessen
Mit Hilfe verschränkter Quantenteilchen haben Forschende den Einfluss der Erdrotation gemessen. Damit bauen sie eine Brücke zwischen der Quantenmechanik und Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. Für ihr Experiment nutzten die Forschenden den sogenannten Sagnac-Effekt aus. Dieser führt dazu, dass die Rotation der Erde die...