Daten der Weltgeschichte

Mussolinis Marsch auf Rom
Mussolinis Marsch auf Rom
Faschisten greifen nach der Macht
Auf dem Höhepunkt einer terroristischen Gewaltwelle gegen Sozialisten und Kommunisten erzwingt der Faschistenführer Benito Mussolini seine Machtübernahme in Italien. Faschistische Kampfbünde marschieren auf die italienische Hauptstadt. Die Androhung von Gewalt veranlasst König Viktor Emanuel III. am 29. Oktober, den Faschistenführer Benito Mussolini zum Ministerpräsidenten zu ernennen. Als sich die von den Sammelpunkten Civitavecchia, Monterotondo und Tivoli aufbrechenden 40 000 Faschisten Rom nähern, tritt Ministerpräsident Luigi Facta zurück. Sein vorläufiger Amtsnachfolger Antonio Salandra trägt dem König vergeblich die Ausrufung des Belagerungszustandes und eine Verteidigung der Stadt mit militärischen Mitteln an. Viktor Emanuel III. verspricht sich von einem Bündnis mit den Faschisten mehr Chancen für den Fortbestand der Monarchie als durch ihre Bekämpfung. Auch Militär, Wirtschaft, Industrie und weite Teile des Bürgertums, die den Autoritätsanspruch Mussolinis für die Durchsetzung ihrer eigenen Interessen nutzen wollen, unterstützen die Faschisten. Die Bevölkerung erhofft sich von der neuen Bewegung einen Ausweg aus der seit Kriegsende herrschenden Wirtschaftskrise. Sozialisten und Kommunisten verlieren aufgrund der sich verstärkenden Auseinandersetzungen in der Linken Anhänger.
Mussolinis Marsch auf Rom
Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

HIV
Wissenschaft

Warum HIV-Medikamente nicht immer vollständig wirken

HIV ist bis heute nicht heilbar, lässt sich jedoch dank antiretroviraler Medikamente meist gut in Schach halten. Bei dauerhafter Therapie sinkt die Viruslast bei den meisten Patienten bis unter die Nachweisgrenze. Manche Infizierte weisen jedoch trotz der Behandlung noch geringe Spuren von Virus-RNA im Blut auf. Eine Studie ist...

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