Wissensbibliothek
Was steckt hinter der Konstantinischen Schenkung?
Eine Fälschung. Weil er ihn von der Lepra geheilt und zum Christentum bekehrt hatte, soll Kaiser Konstantin Papst Sylvester I. nicht nur den späteren Kirchenstaat mit Lateran, Rom und Umgebung geschenkt, sondern ihm auch den Vorrang der West- gegenüber der Ostkirche und zusätzlich die Überlegenheit der geistlichen über die weltlichen Würdenträger bestätigt haben. Auf wundersame Weise erschien um 850 ein entsprechendes Dekret, wurde von da an weiter überliefert und wichtig für das Verhältnis von Staat und Kirche. Erst 1440 konnte die Donatio Constantini endgültig als Fälschung entlarvt werden. Ein rabenschwarzer Tag für die katholische Kirche!
Meinung ohne Ahnung
Wer in den Jahren des Kalten Krieges zwischen Ost und West aufgewachsen ist – wie der Autor vom Jahrgang 1947 –, hat in der Schule gelernt, dass der Westen mit der Freiheit zu punkten versuchte und sie bewahren wollte, während der Osten Wert auf den Frieden legte und ihn zu garantieren schien. Nun führt Russland […]
Der...
Eine App für besseren Schlaf
Viele Menschen schlafen schlecht. Digitale Technik verspricht Abhilfe. Doch was können die Geräte leisten – und was nicht? von EVA TENZER Eine Schlaftablette genommen, die Schäfchen bis 1000 durchgezählt – und trotzdem will der Schlaf mal wieder nicht kommen? Oder er war kurz da, dauerte aber nicht lange? 45 Prozent der Menschen...