Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

wehen

we|hen
V.
1
I.
o. Obj.
1.
hat geweht; von der Luft, dem Wind
in Bewegung sein;
ein kühler Lufthauch weht ins Zimmer; der Wind weht ums Haus, weht von Norden; weht stark; also daher weht der Wind!
übertr.
also das steckt dahinter, das ist der eigentliche Grund!;
er weiß, woher der Wind weht
übertr., ugs.
er weiß, was los ist;
auch unpersönl., mit „es“
es weht
ein Wind geht
2.
ist geweht
vom Wind getragen werden;
der Schnee weht vom Dach, weht mir ins Gesicht; ein Blatt Papier wehte mir vor die Füße; ein Duft von frischem Kuchen weht durchs Haus, wehte mir in die Nase; der Ton einer Geige wehte bis zu uns
3.
hat geweht
vom Wind bewegt werden;
auf dem Turm weht eine Fahne; ihr Haar weht (im Wind); mit ~den Rockschößen eilen
scherzh.
II.
mit Akk.; hat geweht; vom Wind
tragen, treiben;
der Sturm weht die Blätter von den Bäumen; der Wind weht mir die Haare, den Schnee ins Gesicht
Solar, Solarzelle
Wissenschaft

Wasserstoff aus der Wüste

Der Bedarf an „grünem“ Wasserstoff wird deutlich wachsen. Doch woher soll er kommen? Im Fokus steht der Import aus sonnenreichen Regionen. von GÜVEN PURTUL Grüner Wasserstoff soll das „neue Erdöl“ werden. Doch dazu braucht es sehr viel von dem Gas. Bisher ist es freilich ein rares und daher teures Gut. Das zeigt sich etwa beim...

Digitaler Mensch mit leuchtendem Kopf und Smartphone, das einen Lichtstrahl aussendet.
Wissenschaft

Metaatome statt Linsen

Dank sogenannter Metalinsen lassen sich Optiken vollkommen neu aufbauen sowie kompakter und günstiger herstellen. Künftig könnten sie etwa die Kamera-module in Smartphones ersetzen. von MICHAEL VOGEL In einem Smartphone stecken Dinge, deren Bedeutung vielen Menschen gar nicht bewusst ist. Dazu gehört in manchen Handy-Modellen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon