Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

schreien

schrei|en
V.
128, hat geschrie(e)n
I.
o. Obj.
1.
einen Schrei, Schreie ausstoßen, laut die Stimme ertönen lassen;
das Baby schreit; laut, gellend s.; um Hilfe s.; wir haben geschrien vor Lachen
ugs.
wir haben sehr gelacht;
nach etwas, nach jmdm. s.
die Stimme laut ertönen lassen (zum Zeichen, dass man nach etwas verlangt, dass man etwas will, dass jmd. kommen soll), laut eine Bezeichnung, einen Namen rufen;
das Baby schreit nach Nahrung; das Junge schreit nach der Mutter; auf dem Gang schrie jemand nach Verbandwatte; ich habe schon dreimal nach ihm geschrien, aber er hat es anscheinend nicht gehört; diese leere Wand schreit nach einem Bild
übertr., ugs.
an dieser leeren Wand sollte unbedingt ein Bild hängen;
dieses Unrecht schreit zum Himmel
übertr.
dieses Unrecht ist unerträglich;
~de Farben
grelle Farben;
ein ~des Unrecht
übertr.
ein schlimmes, unerträgliches Unrecht;
~d bunte Stoffe; es ist zum Schreien
ugs.
es ist sehr komisch
2.
sehr laut sprechen;
du brauchst nicht so zu s., ich höre gut!
iron.
II.
mit Akk.
etwas s.
etwas mit sehr lauter Stimme äußern;
er schrie ihr seine Wut, seinen Kummer ins Gesicht; Ach und Weh s.; Zeter und Mordio s.; „!“ schrie er
III.
refl.
sich s.
sich durch Schreien
(I 1)
in einen Zustand bringen;
sich heiser s.
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