Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

jammern

jm|mern
V.
1, hat gejammert
I.
o. Obj.
1.
kläglich schreien, Wehlaute ausstoßen;
der Verletzte jammerte schrecklich
2.
seinem Kummer, seinen Sorgen in klagenden Worten Ausdruck geben;
sie muss immer j.; sie jammert ständig herum, dass die Arbeit ihr zu viel sei; sie jammert dauernd über irgendetwas; sie jammert um ihr Geld
sie beklagt den Verlust ihres Geldes
II.
mit Präp.obj.
nach etwas j.
klagend, weinend nach etwas verlangen;
die Kinder j. nach der Mutter; die jungen Katzen j. nach Nahrung
III.
mit Akk.; geh.
jmdn. j.
jmds. Mitleid erregen;
er jammert mich in seinem Unglück; es kann einen j., wenn man sieht, wie
es kann einem leidtun
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Wissenschaft

Anders, als man denkt

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Diese Formulierung stammt von Wilhelm Busch, der damit die Erwartungen des 19. Jahrhunderts poetisch auf den Punkt gebracht hat. Damals wurde Wissenschaft zum Beruf, was für den Soziologen Max Weber bedeutete, dass die Welt berechenbar und damit entzaubert wurde. Dies geschah...

Supraleiter, Chrom
Wissenschaft

Neue Wege ohne Widerstand

Die Supraleiterforschung macht ihre größten Fortschritte abseits der großen Ankündigungen. So ist es erstmals gelungen, eine supraleitende Diode mit umkehrbarem Vorzeichen zu entwickeln, und exotische Supraleiter lassen sich nun Atom für Atom zusammensetzen. von DIRK EIDEMÜLLER Supraleiter gehören zu den faszinierendsten...

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