Lexikon
Amẹrikahäuser
US-amerikanische Kultur- und Informationszentren in Deutschland, der United States Information Agency in Washington, D.C., unterstellt. Das erste Amerikahaus wurde 1946 eröffnet; weitere Einrichtungen gab es in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig und München (sog. Deutsch-Amerikanische Institute in acht weiteren Städten). 2007 wurden die letzten der weltweit über 50 originären Amerikahäuser geschlossen und zum Teil in anderer Trägerschaft neugegründet. Hauptaufgabe ist, Verständnis für die Belange der USA zu wecken und zur Vertiefung der deutsch-amerikanischen Beziehungen beizutragen. Bibliotheken mit großen Nachschlage- und Zeitschriften-Abteilungen; Vorträge, Konzerte, Ausstellungen.
Wissenschaft
Der Mensch als Regenwurm
Forschende bohren tiefe Löcher in Ackerböden und ahmen damit Regenwürmer nach. Wie Pflanzen im Klimaumbruch davon profitieren, zeigen erste Ergebnisse von Feldversuchen in Hildesheim und Schwerin. von KATJA MARIA ENGEL Mit langen Metallstangen drücken Forschende Löcher in einen Weizenacker in der Nähe von Hildesheim. Damit die...
Wissenschaft
Matriarchinnen und ihre Familien
Orcas leben in Familien, befreundeten Familiengruppen und Clans. Der Kopf einer Familie ist ein älteres Weibchen. Vor rund 50 Jahren begannen Biologen rund um Vancouver Island mit der systematischen Erforschung der Orcas. von BETTINA WURCHE Wie Schwerter ragen die Rückenflossen der Orcas empor, ihre schwarz glänzenden Rücken...