Lexikon
Amẹrikahäuser
US-amerikanische Kultur- und Informationszentren in Deutschland, der United States Information Agency in Washington, D.C., unterstellt. Das erste Amerikahaus wurde 1946 eröffnet; weitere Einrichtungen gab es in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig und München (sog. Deutsch-Amerikanische Institute in acht weiteren Städten). 2007 wurden die letzten der weltweit über 50 originären Amerikahäuser geschlossen und zum Teil in anderer Trägerschaft neugegründet. Hauptaufgabe ist, Verständnis für die Belange der USA zu wecken und zur Vertiefung der deutsch-amerikanischen Beziehungen beizutragen. Bibliotheken mit großen Nachschlage- und Zeitschriften-Abteilungen; Vorträge, Konzerte, Ausstellungen.
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...
Wissenschaft
Lunare Wasserstellen
In ewig dunklen Kratern an den Mondpolen überdauerte Wassereis bereits Milliarden von Jahren. Wasser-Moleküle finden sich aber auch im Gestein unter hellem Sonnenlicht. von THORSTEN DAMBECK Der Mond ist knochentrocken – so lautete nach den Apollo-Missionen jahrzehntelang das Mantra der Experten. Sie stützten sich auf chemische...