Lexikon

Bettelordenskirchen

Kirchenbauten der Bettelorden; entsprechend den Ordensregeln sind die Bettelordenskirchen, die meist von Laien errichtet wurden, von strenger Einfachheit. Die mittelalterlichen Bettelordenskirchen bestehen gewöhnlich aus einem zwei- oder dreischiffigen Langhaus und einem zunächst kurzen, seit der Mitte des 13. Jahrhunderts langen einschiffigen Chor. Das mehrschiffige Langhaus ist entweder als Basilika oder als Halle gebildet. In zahlreichen Bettelordenskirchen wird der Chor von einem Kreuzgewölbe, das Langhaus nur von einer Holzbalkendecke überspannt. Auf ein Querhaus sowie auf Glockentürme (statt dessen Dachreiter) wird verzichtet. Die Bettelordensarchitektur begann im 1. Viertel des 13. Jahrhunderts und erreichte im 14. Jahrhundert eine hohe Blüte.
Verwitterte, weiße Bäume auf trockenem, roten Boden in einer offenen Landschaft mit wenigen grünen Sträuchern.
Wissenschaft

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Süditalien verliert seine Olivenbäume, Mallorca seine Mandeln, Frankreich bangt um seinen Wein. Ein unsichtbarer Feind dringt nach Europa ein: das Bakterium Xylella fastidiosa. von ROMAN GOERGEN Die süditalienischen Landschaften sehen aus wie nach einem Feuer, doch es hat nicht gebrannt. In weiten Teilen Apuliens stehen...

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