Lexikon

Bettelordenskirchen

Kirchenbauten der Bettelorden; entsprechend den Ordensregeln sind die Bettelordenskirchen, die meist von Laien errichtet wurden, von strenger Einfachheit. Die mittelalterlichen Bettelordenskirchen bestehen gewöhnlich aus einem zwei- oder dreischiffigen Langhaus und einem zunächst kurzen, seit der Mitte des 13. Jahrhunderts langen einschiffigen Chor. Das mehrschiffige Langhaus ist entweder als Basilika oder als Halle gebildet. In zahlreichen Bettelordenskirchen wird der Chor von einem Kreuzgewölbe, das Langhaus nur von einer Holzbalkendecke überspannt. Auf ein Querhaus sowie auf Glockentürme (statt dessen Dachreiter) wird verzichtet. Die Bettelordensarchitektur begann im 1. Viertel des 13. Jahrhunderts und erreichte im 14. Jahrhundert eine hohe Blüte.
Wissenschaft

Heimischer „Mini-Skorpion“ mit Medizin-Potenzial

Er jagt in Wohnräumen die lästigen Bücherläuse und Hausstaubmilben – doch der winzige Bücherskorpion könnte dem Menschen noch auf eine andere Weise nützlich sein, zeigt eine Studie: In seinem Gift stecken Substanzen mit starker Wirkung gegen die sogenannten Krankenhauskeime. Diese Wirkstoffe bieten somit Potenzial für die...

Mitochondrium
Wissenschaft

Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen

Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...

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