Lexikon
Bettelorden
Mendikantenim 13. Jahrhundert entstandene Form des Mönchtums, die das Gebot der Armut in den Vordergrund stellt. Die Bettelorden gehen über die Forderung, auf persönlichen Besitz zu verzichten, hinaus, indem sie auch für ihre Gemeinschaften jeglichen Besitz ablehnen. Die Ordensmitglieder bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Arbeit und Erbetteln von Almosen. Die durch Beschränkung des Chordienstes gewonnene Zeit nutzen sie für Seelsorge und Volksmission; die Bindung an ein bestimmtes Kloster wurde aufgegeben. Unter den „vier Bettelorden“ des Mittelalters versteht man die Dominikaner, Franziskaner (mit den Abspaltungen der Konventualen und Kapuziner), Karmeliter und Augustiner-Eremiten; später zählte man u. a. noch die Serviten und Mercedarier hinzu.
Wissenschaft
Dehnbarere Polymere dank Flaschenbürsten-Design
Seit fast 200 Jahren versuchen Forscher, Polymer-Materialien herzustellen, die sowohl dehnbar als auch robust sind. Nun haben Materialwissenschaftler ein neues Design und Herstellungsverfahren entwickelt, mit dem das erstmals möglich ist. Die neuartigen Polymere verzichten auf Quervernetzungen und ähneln in ihrer Form stattdessen...
Wissenschaft
Wie sich der Darm von Schwangeren verändert
Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit verändern sich viele Dinge im weiblichen Körper. Nun haben Forschende entdeckt, dass sich auch die Zellen im Darm schwangerer Frauen erheblich umorganisieren und vergrößern. Die Oberfläche des Dünndarms verdoppelt sich dabei, wodurch die werdenden Mütter mehr Nährstoffe aus der...
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