Lexikon
Bettelorden
Mendikantenim 13. Jahrhundert entstandene Form des Mönchtums, die das Gebot der Armut in den Vordergrund stellt. Die Bettelorden gehen über die Forderung, auf persönlichen Besitz zu verzichten, hinaus, indem sie auch für ihre Gemeinschaften jeglichen Besitz ablehnen. Die Ordensmitglieder bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Arbeit und Erbetteln von Almosen. Die durch Beschränkung des Chordienstes gewonnene Zeit nutzen sie für Seelsorge und Volksmission; die Bindung an ein bestimmtes Kloster wurde aufgegeben. Unter den „vier Bettelorden“ des Mittelalters versteht man die Dominikaner, Franziskaner (mit den Abspaltungen der Konventualen und Kapuziner), Karmeliter und Augustiner-Eremiten; später zählte man u. a. noch die Serviten und Mercedarier hinzu.
Wissenschaft
Der Ursprung der Ozeane
Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...
Wissenschaft
Egoistische Einzelgänger
Biologen sind den Mechanismen der Entstehung von Krebs seit Jahrzehnten auf der Spur. Sie machen immer mehr Eigenschaften von Tumorzellen dingfest. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Es sei für ihn ein Albtraum, würde man ihn nach einer Definition von Krebs fragen. Kein Geringerer als Rudolf Virchow hat das gesagt – dabei hatte der...