Wahrig Herkunftswörterbuch
Pleureuse
1.
urspr.:
Trauerflor
2.
nach 1900:
lange Straußenfeder am Hut
♦
aus
frz.
pleureuse „Trauerbinde (an den Ärmeln)“; im 15. Jh. nannte man die Schulterumhänge der weiblichen Trauerkleidung so, später, im 18. Jh., die über die Hände fallenden schwarzen Spitzenmanschetten der männlichen und weiblichen Trauerkleidung (die bei Hoftrauer getragen wurde), von daher ging die Bez. auf die langen, geknüpften oder gekräuselten Straußenfedern an den Damenhüten über; zu frz.
pleurer aus lat.
plorare „weinen, wehklagen“
Wissenschaft
Ein Mensch wie wir
Fundstücke belegen: Seit mindestens 40.000 Jahren ist Homo sapiens ein kulturelles Wesen und fähig zu kognitiven Höchstleistungen. von ROLF HEßBRÜGGE Wir haben 7000 Sprachen hervorgebracht, rund 1200 Musikinstrumente geschaffen, vielerlei Tanzformen und Malstile sowie Dutzende wissenschaftliche Disziplinen entwickelt. Wir haben...
Wissenschaft
Wie stark uns KI-generierte Musik emotional berührt
Kreativität galt traditionell als einzigartig menschliche Fähigkeit. Doch künstliche Intelligenz wird immer besser darin, scheinbar kreative Erzeugnisse zu generieren – von Gedichten und Erzählungen über Bilder bis hin zu Musik. Doch können die maschinell erzeugten Werke unsere Emotionen auf ähnliche Weise ansprechen wie...