Lexikon
Bungeejumping
[bʌndʒidʒʌmpiŋ]
ursprünglich ein Männlichkeitsritual auf der südpazifischen Insel Vanuatu, wo sich junge Männer Lianen an die Fesseln banden und aus großen Höhen in die Tiefe sprangen. Ein Bungeeseil besteht aus ca. 1000 Latexlitzen, wobei das Seilpaket mit Reiß- und Überdehnschutz eine Gesamtdehnungslänge von 37,5 m erreicht. Das Seil wird über zwei Karabinerhaken an Fußschleifen des Springers befestigt. Beim freien Fall von unterschiedlichen Objekten und Absprungmöglichkeiten (u. a. Fernsehtürme, Kräne, Helikopter und Heißluftballone) federt die Seildehnung den Aufprall ab.
Wissenschaft
Parasit zum Medikamenten-Boten umfunktioniert
Er kann ins Gehirn einwandern und dort Nerven manipulieren: Diese berüchtigte Fähigkeit des Erregers der Toxoplasmose könnte sich für die Medizin einsetzen lassen, berichten Forschende: Sie haben den Parasiten Toxoplasma gondii so verändert, dass er Nervenzellen mit komplexen Wirkstoffen beliefern kann, die sich sonst nur schwer...
Wissenschaft
Der jüngste Neutronenstern
Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....
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