Lexikon
Elektrọnenstrahlverfahren
Verfahren der Werkstoffbearbeitung (Schweißen, Bohren, Fräsen). Hierbei wird ein Elektronenstrahl mit magnetischen Linsen stark gebündelt und durch hohe Spannungen beschleunigt. Beim Aufprall auf das Werkstück setzt sich die gesamte kinetische Energie der Elektronen in Wärme um, was zu einer starken, aber örtlich sehr begrenzten Erhitzung des Materials führt. Die extrem hohen Energiedichten (bis 1 Mio. kW/cm2) auf kleinstem Wirkquerschnitt (bis 0,00001 mm2) zeichnen zusammen mit der praktisch trägheitslosen Steuerbarkeit des Elektronenstrahls das Elektronenstrahlverfahren besonders für die Anwendung in der Mikrotechnik aus. Anwendungsbeispiele: Bohren von feinsten Löchern in Spinndüsen oder Diamanten, Formschneiden von Kleinstbauteilen, stumpfes Kantschweißen von Blechen.
Wissenschaft
Gravitationswellen von fremden Raumschiffen?
Physiker berechnen neue Möglichkeiten, außerirdische Intelligenzen nachzuweisen. von RÜDIGER VAAS Von Fiction zu Science ist es oft nur ein kurzer Weg. Wieder einmal demonstriert hat das eine Gruppe US-amerikanischer Physiker um Luke Sellers und Alexey Bobrick. Ihr Thema: Technosignaturen mutmaßlicher Superzivilisationen im All,...
Wissenschaft
Radiokarte des Unsichtbaren
Ein neues Observatorium von planetarer Größe soll das frühe Universum kartieren. Das Square Kilometre Array wird das leise Wispern des urtümlichen Wasserstoffs belauschen, um daraus Erkenntnisse für die Kosmologie zu gewinnen. von KAI DÜRFELD Bevor das Licht der ersten Sterne die dunkle Ära enden ließ und sich Galaxien formten,...