Lexikon
Elektrọnenstrahlverfahren
Verfahren der Werkstoffbearbeitung (Schweißen, Bohren, Fräsen). Hierbei wird ein Elektronenstrahl mit magnetischen Linsen stark gebündelt und durch hohe Spannungen beschleunigt. Beim Aufprall auf das Werkstück setzt sich die gesamte kinetische Energie der Elektronen in Wärme um, was zu einer starken, aber örtlich sehr begrenzten Erhitzung des Materials führt. Die extrem hohen Energiedichten (bis 1 Mio. kW/cm2) auf kleinstem Wirkquerschnitt (bis 0,00001 mm2) zeichnen zusammen mit der praktisch trägheitslosen Steuerbarkeit des Elektronenstrahls das Elektronenstrahlverfahren besonders für die Anwendung in der Mikrotechnik aus. Anwendungsbeispiele: Bohren von feinsten Löchern in Spinndüsen oder Diamanten, Formschneiden von Kleinstbauteilen, stumpfes Kantschweißen von Blechen.
Wissenschaft
»Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift«
Die Entwicklung des autonomen Fahrens war lange Zeit ein Top-Thema der Automobilentwicklung. Doch inzwischen ist es deutlich leiser darum geworden. Ferdinand Dudenhöffer erläutert den Stand der Technik und die Hürden, die auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu nehmen sind. Das Gespräch führte Heike Stüvel Das...
Wissenschaft
Depression: Frühe Behandlung kann Schlimmeres verhindern
Wer an einer Depression erkrankt ist, hat häufig einen langen, anstrengenden Weg zurück in die Gesundheit vor sich. Bisher finden Diagnose und Therapie zudem oft erst bei eindeutigen, schwereren Symptomen statt. Doch was wäre, wenn sich Depressionen schon weit früher „im Keim ersticken“ ließen? Eine Metastudie hat nun ergeben,...