Lexikon
Farbensinn
die bei Wirbeltieren, Kopf- und Gliederfüßern entwickelte Fähigkeit, elektromagnetische Wellen verschiedener Längen als Licht und Farbe wahrzunehmen. „Farbe“ ist eine durch das Zentralnervensystem hervorgebrachte Empfindung. Bei Säugetieren löst der Wellenbereich von etwa 400–800 nm Farbempfindungen aus (rot, gelb, grün, blau, violett). Bei der Biene z. B. ist der Bereich ins Ultraviolett („Bienenviolett“) verschoben; Rot sieht sie nicht. Nach der Duplizitätstheorie gibt es zwei Arten von Sinneszellen in der Netzhaut: Stäbchen und Zapfen, von denen die Zapfen dem Farbensehen dienen. Im Aufbau des Auges treten bei Primaten und Menschen drei verschiedene Zapfentypen in den Sehzellen auf; die Absorptionsmaxima dieser Typen liegen in dem Wellenbereich von Blau, Gelb und Grün (Dreikomponententheorie von T. Young und H. L. F. von Helmholtz). Bei Tieren mit reiner Stäbchenretina (wie Katze und Fledermaus) gibt es wahrscheinlich keinen Farbensinn.
Wissenschaft
Kleine Helden ganz groß
Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze beflügeln die industrielle Produktion. Denn mit der weißen Biotechnologie lassen sich Ressourcen schonen. von RAINER KURLEMANN Viele Wirtschaftsexperten erwarten eine große Zukunft für Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze. Sie bezeichnen die Organismen als die stillen Helden moderner Fabriken....
Wissenschaft
Tragbarer Sensor überwacht Flüssigkeitshaushalt
Damit unser Körper optimal funktioniert, braucht er ausreichend Flüssigkeit. Ein neues Gerät könnte uns künftig mitteilen, wann wir etwas trinken sollten. Der tragbare Sensor überwacht den Flüssigkeitshaushalt im Oberarm in Echtzeit und zeigt an, wenn der Körper dehydriert. Das könnte für normale Menschen im Alltag ebenso...
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