Lexikon
Farbensinn
die bei Wirbeltieren, Kopf- und Gliederfüßern entwickelte Fähigkeit, elektromagnetische Wellen verschiedener Längen als Licht und Farbe wahrzunehmen. „Farbe“ ist eine durch das Zentralnervensystem hervorgebrachte Empfindung. Bei Säugetieren löst der Wellenbereich von etwa 400–800 nm Farbempfindungen aus (rot, gelb, grün, blau, violett). Bei der Biene z. B. ist der Bereich ins Ultraviolett („Bienenviolett“) verschoben; Rot sieht sie nicht. Nach der Duplizitätstheorie gibt es zwei Arten von Sinneszellen in der Netzhaut: Stäbchen und Zapfen, von denen die Zapfen dem Farbensehen dienen. Im Aufbau des Auges treten bei Primaten und Menschen drei verschiedene Zapfentypen in den Sehzellen auf; die Absorptionsmaxima dieser Typen liegen in dem Wellenbereich von Blau, Gelb und Grün (Dreikomponententheorie von T. Young und H. L. F. von Helmholtz). Bei Tieren mit reiner Stäbchenretina (wie Katze und Fledermaus) gibt es wahrscheinlich keinen Farbensinn.
Wissenschaft
Unbekanntes Rendezvous
Die seltsamen Bahnen von Himmelskörpern im äußeren Sonnensystem sind ein ungelöstes Rätsel. Neuen Indizien zufolge könnten sie von einer engen Begegnung unserer Sonne mit einem Nachbarstern verursacht worden sein. von THORSTEN DAMBECK Es war ein seltsamer Mond, dessen Entdeckung William Pickering 1899 meldete. Bei der Auswertung...
Wissenschaft
Teamwork bei Drohnen
Drohnen können Lasten in schwer zugängliche Gebiete transportieren, dabei jeweils einzeln jedoch nur wenig Gewicht tragen. Die Zusammenarbeit mehrerer Drohnen gestaltet sich allerdings schwierig, denn die autonomen Flugobjekte müssen sich dabei sowohl untereinander koordinieren, als auch auf Veränderungen in ihrer Umgebung...