Lexikon

Helmholtz

Helmholtz, Hermann Ludwig Ferdinand von
Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz
Hermann Ludwig Ferdinand von, deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler, * 31. 8. 1821 Potsdam,  8. 9. 1894 Berlin-Charlottenburg; Professor in Königsberg, Bonn, Heidelberg und (seit 1871) Berlin; vertiefte die Begründung des Gesetzes von der Erhaltung der Energie in seiner Arbeit „Über die Erhaltung der Kraft“ (1847), maß die Fortpflanzungsgeschwindigkeit eines Nervenreizes (rund 120 m/s), erfand zahlreiche Instrumente zur Untersuchung von Auge (Augenspiegel) und Ohr und gab eine Theorie über Sehen (Dreifarbenlehre) und Hören (Kombinationstöne); erkannte bereits klar das Elektron als elektrisches Elementarteilchen. Helmholtz war Mitgründer und erster Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt und beeinflusste Naturwissenschaft und Technik seiner Zeit stark.
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Die Schweizer Berge stehen unter steter Beobachtung – erst recht nach dem Bergsturz von Blatten im Mai. Satelliten registrieren feinste Bewegungen im Gelände. Legen sie an Tempo zu, kommen weitere Techniken ins Spiel. Das soll die Menschen schützen. von CHRISTIAN BERNHART Als die rund 300 Bewohner des Dorfes Blatten im Walliser...

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Wissenschaft

Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen

Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...

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