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Wer benutzte Kakaobohnen als Zahlungsmittel?

Die Azteken. Unterworfene Völker entrichteten ihren Tribut mit Kakaobohnen; für zehn Bohnen konnte man ein Kaninchen kaufen, für 100 Bohnen wechselte ein Arbeiter seinen Herrn. Aber auch den Azteken dienten die gerösteten Kakaosamen in erster Linie als Grundlage für schmackhafte Getränke. Übernommen hatten sie die Kenntnisse zur Nutzung der Kakaopflanze von den Maya, deren Gebiete sie ab 1200 n. Chr. nach und nach eroberten. Die Maya hatten die Kakaopflanze schon 600 Jahre zuvor kultiviert. Bei den Azteken sehr beliebt war ein dickflüssiges Getränk, das sie »Xocoatl« (herbwürziges Wasser) nannten und das aus gerösteten Kakaosamen, Wasser, Vanille und Honig gebraut wurde. Durch die spanischen Eroberer gelangte der Kakao nach Europa, und zwar zunächst als Getränk, das im Nu die königlichen und fürstlichen Höfe eroberte.

Übrigens: Der botanische Gattungsname des Kakaobaumes, Theobroma, geht auf den berühmten Botaniker und Systematiker Carl von Linné (1707–1778) zurück und klingt wahrlich nach einer Liebeserklärung an den Kakao, bedeutet er doch so viel wie »Speise der Götter«.

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Wissenschaft

Schlafprobleme

Manchmal steckt Forschung in der Sackgasse: Alle Hypothesen, die man aus der vorhandenen Evidenz zu einem ungeklärten Problem formulieren konnte, sind durchgetestet – aber wirklich neue Erkenntnisse sind nicht hinzugekommen. Was kann man in solchen Fällen tun? Vor etwa 20 Jahren schien die Schlafforschung genau in dieser Klemme...

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Wissenschaft

Lunarer Begleitservice

Wie viele Monde hat die Erde? Einen! Und zwar: den Mond. Danke fürs Lesen, das warʼs für dieses Mal. Wir sind ein wenig im Stress und mehr Zeit war diesen Monat nicht für die Kolumne.  Nein, keine Sorge: Wir haben uns selbstverständlich die Zeit genommen, um wie gewohnt Wissenschaft zu präsentieren. Und die eingangs gestellte...

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