Lexikon

Frostboden

Boden, der zeitweilig oder dauernd gefroren ist (Dauerfrostboden), und bis in große Tiefen (über 1000 m) reichen kann; darin enthaltene Bereiche über 0 °C heißen Talik (Niefrostboden). Feinkörnige Sedimente (z. B. Schluff, Ton) können hohe Wassergehalte aufnehmen, die beim Gefrieren starken Frosthub erzeugen. Bei dem Gefrieren von Böden mit verschiedenartigem Material tritt eine Sortierung nach Korngrößen ein; es entstehen Strukturböden. Im Sommer tauen die Dauerfrostböden bis zu einigen Metern tief auf.
Bronzezeit, Attila
Wissenschaft

Ein Hügel für Attila?

Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...

Stickstoffdioxid, Feinstaub, Luft, Lunge
Wissenschaft

Kleine Teilchen mit großer Wirkung

Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...

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