Lexikon
Genussschein
eine Urkunde, die gewisse Rechte, insbesondere einen Anteil am Reingewinn und am Liquidationserlös, gegenüber einer Aktiengesellschaft verbrieft. Sofern der Genussschein ausnahmsweise mit Stimmrecht ausgestattet wird, spricht man von Genussaktie.
Genussscheine nehmen eine Zwischenstellung zwischen Aktien und Anleihen ein. Die überwiegende Mehrheit der an der Börse gehandelten Papiere weist – ähnlich wie Anleihen – eine feste jährliche Verzinsung auf. Allerdings gibt es auch Typen mit dividendenabhängiger Ausschüttung, Genussscheine mit Mindestausschüttung und einem dividendenabhängigen Bonus sowie andere Formen. Gemeinsam ist ihnen in der Regel, dass die Ausschüttung nur dann erfolgt, wenn der Bilanzgewinn dazu ausreicht. Aufgrund der größeren Anlagerisiken weisen Genussscheine eine höhere Rendite als Bundesanleihen auf. Die werden flat notiert, d. h. unmittelbar nach Ausschüttungstermin sackt der Kurs erst einmal ab, um dann kontinuierlich bis zur nächsten Ausschüttung anzusteigen.
Wissenschaft
Das große Sterben
Gigantische Vulkanausbrüche und eine anschließende Klimakatastrophe führten vor 252 Millionen Jahren zum größten Artensterben der Erdgeschichte. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen: Weit mehr Arten als bisher gedacht haben die Apokalypse überlebt. von TIM SCHRÖDER Es muss die Hölle gewesen sein. Ringsumher riss die Erde auf....
Wissenschaft
Erzrausch am Meeresgrund
Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...
Weitere Lexikon Artikel
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Rostiges Zeichen der Erwärmung
Gentherapie gegen Krebs
Das Atom der Biologen
Fingerabdrücke im Blut
Ein unvergängliches Erbe