Lexikon
Grenznutzenschule
eine subjektive Wert- und Preislehre der Volkswirtschaftslehre, die davon ausgeht, dass Ursache und Höhe des Wertes eines Gutes durch die Nutzenschätzung der Verbraucher bestimmt wird. Der Nutzen hänge von der Bedürfnisdringlichkeit und der vorhandenen Gütermenge ab: Je größer die verfügbare Menge, desto niedriger die Werteinschätzung. Der Nutzen der letzten Einheit eines Gutes bestimme den Wert aller Einheiten (Grenznutzen). Hauptrichtungen: Österreichische Schule: C. Menger, E. von Böhm-Bawerk, F. Freiherr von Wieser; englische Richtung: W. S. Jevons, A. Marshall; Lausanner Schule: L. Walras, V. Pareto, E. Barone.
Wissenschaft
Tierisches Ungleichgewicht
Bei manchen Tierarten gibt es unterschiedlich viele Männchen und Weibchen. Und das hat zum Teil verblüffende Gründe. von CHRISTIAN JUNG Abgesehen von wenigen Ausnahmen existieren bei Tieren wie beim Menschen zwei Geschlechter: männlich und weiblich. Sie unterscheiden sich in Erscheinungsbild, Verhalten, Funktionen und auch bei...
Wissenschaft
Inmitten von reichlich Sauerstoff erstickt
Wie bereits kleinste Mengen Kohlenmonoxid unser Atmungssystem sabotieren, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wir alle müssen unser Leben lang atmen, Tag und Nacht, ohne Unterbrechung. Nur so bekommen wir genügend Sauerstoff in die Lungen, der dann mit dem Blutstrom zu den vielen Billionen Zellen unseres Körpers befördert wird. Dort...
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