Lexikon

Grenznutzenschule

eine subjektive Wert- und Preislehre der Volkswirtschaftslehre, die davon ausgeht, dass Ursache und Höhe des Wertes eines Gutes durch die Nutzenschätzung der Verbraucher bestimmt wird. Der Nutzen hänge von der Bedürfnisdringlichkeit und der vorhandenen Gütermenge ab: Je größer die verfügbare Menge, desto niedriger die Werteinschätzung. Der Nutzen der letzten Einheit eines Gutes bestimme den Wert aller Einheiten (Grenznutzen). Hauptrichtungen: Österreichische Schule: C. Menger, E. von Böhm-Bawerk, F. Freiherr von Wieser; englische Richtung: W. S. Jevons, A. Marshall; Lausanner Schule: L. Walras, V. Pareto, E. Barone.
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Wissenschaft

Superkalifragilistisch-exponentialigetisch

Nie hätten wir uns vor einigen Jahren träumen lassen, dass es einmal so weit kommen würde. Ob wir wollen oder nicht, wir alle sind bestens vertraut mit den Grundlagen der Epidemiologie, kennen die Exponentialfunktion vermeintlich wie unsere Westentasche und wissen zumindest um die Existenz der Komplexitätsforschung. Im Grunde ist...

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Wissenschaft

Urprall statt Urknall?

Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...

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