Lexikon
Preistheorie
Lehre von der Preisbildung bei verschiedenen Marktformen. Im Mittelalter suchten die Naturrechtler der Scholastik nach dem gerechten Preis, zu dessen Bestimmung sie ethische Normen heranzogen. Die klassische Preistheorie (A. Smith, D. Ricardo) sah den preisbestimmenden Faktor in der zur Erzeugung der Güter aufgewandten Arbeit, K. Marx entwickelte aus der klassischen Arbeitsmengentheorie eine Arbeitssubstanztheorie, nach der der Wert der Produkte durch die gesellschaftlich notwendige Arbeit bestimmt wird. Die Grenznutzenschule baut auf den subjektiven Nutzenvorstellungen der Nachfrager und dem Marktmechanismus auf (H. H. Gossen, C. Menger, W. S. Jevons, L. Walras). Bei vollkommener Konkurrenz ist der Preis gleich den Grenzkosten des am ungünstigsten produzierenden Anbieters; der Monopolist verlangt den Preis, bei dem er die Menge absetzt, für die Grenzerlös und Grenzkosten gleich sind (Marktformen). Das bilaterale Monopol kennt keine eindeutige Regel für die Preisbildung. Weil mit zunehmender Konzentration oligopolistische und teiloligopolistische Märkte immer häufiger werden, konzentrieren sich die Untersuchungen der neueren Preistheorie vor allem auf die Marktform des Oligopols.
Wissenschaft
Draußen-Zeit kann Kurzsichtigkeit vorbeugen
Wegen unseres modernen Lebensstils mit viel Zeit am Bildschirm ist Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer häufiger geworden. Zunehmend sind davon auch Jugendliche und Kinder betroffen, die immer früher kurzsichtig werden. Doch das lässt sich verhindern, indem Kinder frühzeitig und regelmäßig Zeit im Freien...
Wissenschaft
Auch Krabben fühlen Schmerz
Schalentiere wie Krebse und Krabben dürfen bislang lebendig zerlegt oder gekocht werden, um sie zu essen. Denn im Gegensatz zu Kühen und Schweinen fühlen die Krebstiere angeblich keinen Schmerz. Nun haben Forscher bewiesen, dass das nicht stimmt. Im Gehirn von Strandkrabben treten durchaus Schmerzsignale auf, wenn ihre Weichteile...