Lexikon

Hackwaldwirtschaft

forstlich-landwirtschaftlicher Wechselbetrieb, bei dem die gleiche Fläche land- und forstwirtschaftlich genutzt wird: Nach Nutzung des 15- bis 20-jährigen Schälwalds wird der Bodenüberzug gehackt („gerödet“, daher auch Röderwald oder Reutwald) und dann verbrannt. Es folgt eine 2-jährige Kultur mit Buchweizen, Roggen oder Staudenroggen, die dann wieder vom Wald abgelöst wird. Die Hackwaldwirtschaft war früher verbreitet; sie ist zugunsten des Hochwalds zurückgegangen.
Orcas
Wissenschaft

Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer

Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...

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Wissenschaft

Projektifizierte Forschung

Wer forscht, braucht Geld. Doch bevor Bund, Länder und EU oder die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Förderung bewilligen, müssen die Forscherinnen und Forscher sie mit Projektanträgen von ihren Themen überzeugen. Um Fördergelder zu bekommen, sind die Wissenschaftler folglich gezwungen, ihre Ideen und Vorhaben stets in...

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