Lexikon
Hackwaldwirtschaft
forstlich-landwirtschaftlicher Wechselbetrieb, bei dem die gleiche Fläche land- und forstwirtschaftlich genutzt wird: Nach Nutzung des 15- bis 20-jährigen Schälwalds wird der Bodenüberzug gehackt („gerödet“, daher auch Röderwald oder Reutwald) und dann verbrannt. Es folgt eine 2-jährige Kultur mit Buchweizen, Roggen oder Staudenroggen, die dann wieder vom Wald abgelöst wird. Die Hackwaldwirtschaft war früher verbreitet; sie ist zugunsten des Hochwalds zurückgegangen.
Wissenschaft
Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt
Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...
Wissenschaft
Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter
Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...