Lexikon

Instandsetzungsgebot

ein rechtliches Mittel für die Bauverwaltung, die Verwirklichung eines Bebauungsplans zu ermöglichen oder zu beschleunigen. Wenn ein Gebäude wegen Abnutzung, Alterung, Witterungseinflüssen u. Ä. Mängel aufweist, die seine Benutzung hindern oder die Umgegend verunstalten, oder wenn es aus geschichtlichen oder künstlerischen Gründen erhalten werden soll, kann die Gemeinde ein Instandsetzungsgebot an den Eigentümer zur Beseitigung dieser Mängel erlassen (§ 177 Baugesetzbuch). Wie alle Planverwirklichungsgebote darf ein Instandsetzungsgebot nur erlassen werden, wenn es aus städtebaulichen Gründen geboten ist, den Bebauungsplan sofort zu verwirklichen und eine Instandsetzung zu einem späteren Zeitpunkt aus eigener Initiative des Eigentümers nicht abgewartet werden kann. Das Instandsetzungsgebot verpflichtet den Eigentümer zur aktiven Instandsetzung, die Mieter oder Pächter eines Gebäudes nur zur Duldung der Renovierungsarbeiten.
xxxAdobeStock_508909036_Editorial_Use_Only.jpg
Wissenschaft

Haus unter Strom

Solarzellen an Hausfassaden könnten den gesamten täglich benötigten elektrischen Strom erzeugen. Neue Techniken helfen, das zu verwirklichen – und sie ermöglichen eine attraktive architektonische Gestaltung. von HARTMUT NETZ Seit der Jungsteinzeit vor über 10.000 Jahren, als die Menschen die ersten festen Bauten errichteten, ist...

Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
Wissenschaft

Saugen und stechen

Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon