Lexikon
Instandsetzungsgebot
ein rechtliches Mittel für die Bauverwaltung, die Verwirklichung eines Bebauungsplans zu ermöglichen oder zu beschleunigen. Wenn ein Gebäude wegen Abnutzung, Alterung, Witterungseinflüssen u. Ä. Mängel aufweist, die seine Benutzung hindern oder die Umgegend verunstalten, oder wenn es aus geschichtlichen oder künstlerischen Gründen erhalten werden soll, kann die Gemeinde ein Instandsetzungsgebot an den Eigentümer zur Beseitigung dieser Mängel erlassen (§ 177 Baugesetzbuch). Wie alle Planverwirklichungsgebote darf ein Instandsetzungsgebot nur erlassen werden, wenn es aus städtebaulichen Gründen geboten ist, den Bebauungsplan sofort zu verwirklichen und eine Instandsetzung zu einem späteren Zeitpunkt aus eigener Initiative des Eigentümers nicht abgewartet werden kann. Das Instandsetzungsgebot verpflichtet den Eigentümer zur aktiven Instandsetzung, die Mieter oder Pächter eines Gebäudes nur zur Duldung der Renovierungsarbeiten.
Wissenschaft
Hilfe für Zebrahaie
Haie sind weltweit stark in Bedrängnis geraten. Ein internationales Konsortium versucht nun erstmals, eine besonders gefährdete Hai-Art durch Nachzucht und Auswilderung zu retten. von KURT DE SWAAF Vielleicht stand ihre Existenz in den vergangenen 60 Millionen Jahren einfach unter keinem guten Stern. Irgendwann in grauer Vorzeit...
Wissenschaft
Wasserstoff aus Bier und Schokolade
Bakterien, die aus Abfällen Wasserstoff erzeugen, können ein wichtiger Teil der Energiewende werden.
Der Beitrag Wasserstoff aus Bier und Schokolade erschien zuerst auf wissenschaft.de.