Lexikon
Jagdspringen
Pferdesport
SpringreitenLeistungsprüfung im Turnierreitsport. Man unterscheidet nach den Anforderungen des Parcours folgende Klassen: A (Anfänger; 6–12 Hindernisse, bis 1,10 m hoch), L (leicht; 8–16 Hindernisse, bis 1,30 m hoch), M (mittel; 12–20 Hindernisse, bis 1,40 m hoch und 4 m weit) S (schwer; unterteilt in Sa- und Sb-Springen). Sa-Springen haben einen langen Parcours, 13–20 Sprünge (bis 1,60 m hoch, bis 5 m weit) mit Hinderniskombinationen (Doppel- oder Dreifachsprünge), Sb-Springen dagegen einen kurzen Parcours mit 6–8 schweren Hindernissen (bis 1,70 m hoch und 5 m weit).
Die Höchstlänge des Parcours in Metern ergibt sich aus der Formel: Zahl der Hindernisse × 60.
Die Wertung erfolgt nach verschiedenen Richtverfahren (z. B. nach Fehlerpunkten und nach Zeit oder in Zeit umgerechneten Springfehlern). Bei Standardprüfungen (Klassen A, L, M, S) gibt es folgende Fehlerpunkte: erster Ungehorsam eines Pferdes (Verweigern) 3 Punkte, Umwerfen eines Hindernisses oder Eintreten in den Wassergraben 4 Punkte, zweiter Ungehorsam 6 Punkte, Sturz von Reiter oder Pferd 8 Punkte; in der Klasse Sa werden bei Punktegleichheit bis zu zwei, in der Klasse Sb (auch Mächtigkeitsspringen oder Kanonenspringen genannt) bis zu 5 Stechen zur Siegerermittlung durchgeführt. CSIO.
Wissenschaft
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