Lexikon
Jagdspringen
Pferdesport
SpringreitenLeistungsprüfung im Turnierreitsport. Man unterscheidet nach den Anforderungen des Parcours folgende Klassen: A (Anfänger; 6–12 Hindernisse, bis 1,10 m hoch), L (leicht; 8–16 Hindernisse, bis 1,30 m hoch), M (mittel; 12–20 Hindernisse, bis 1,40 m hoch und 4 m weit) S (schwer; unterteilt in Sa- und Sb-Springen). Sa-Springen haben einen langen Parcours, 13–20 Sprünge (bis 1,60 m hoch, bis 5 m weit) mit Hinderniskombinationen (Doppel- oder Dreifachsprünge), Sb-Springen dagegen einen kurzen Parcours mit 6–8 schweren Hindernissen (bis 1,70 m hoch und 5 m weit).
Die Höchstlänge des Parcours in Metern ergibt sich aus der Formel: Zahl der Hindernisse × 60.
Die Wertung erfolgt nach verschiedenen Richtverfahren (z. B. nach Fehlerpunkten und nach Zeit oder in Zeit umgerechneten Springfehlern). Bei Standardprüfungen (Klassen A, L, M, S) gibt es folgende Fehlerpunkte: erster Ungehorsam eines Pferdes (Verweigern) 3 Punkte, Umwerfen eines Hindernisses oder Eintreten in den Wassergraben 4 Punkte, zweiter Ungehorsam 6 Punkte, Sturz von Reiter oder Pferd 8 Punkte; in der Klasse Sa werden bei Punktegleichheit bis zu zwei, in der Klasse Sb (auch Mächtigkeitsspringen oder Kanonenspringen genannt) bis zu 5 Stechen zur Siegerermittlung durchgeführt. CSIO.
Wissenschaft
Biosphäre an der Belastungsgrenze
Alles Leben auf der Erde hängt von einer intakten Biosphäre ab. Die Ökosysteme unserer Welt sorgen dafür, dass die Bedingungen auf unserem Planeten stabil bleiben: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese CO2 in Biomasse um, die Menschen und Tiere ernährt. Doch wir Menschen entnehmen so viel Biomasse aus der Natur, dass das fein...
Wissenschaft
Kristalline Extremisten
Diamanten sind wegen ihrer großen Härte und Robustheit begehrt. Jetzt haben Forscher Materialien mit ähnlicher Struktur und noch extremeren Eigenschaften erzeugt. Und die könnten völlig neue Anwendungen ermöglichen. von REINHARD BREUER Diamonds are a girl’s best friend“, sang Marylin Monroe 1953 im Hollywood-Film „Blondinen...