Lexikon

Kabelfernsehen

Kabelfernsehen: Programmübermittlung
Kabelfernsehen: Programmübermittlung
ein Fernsehsystem, bei dem eine leistungsfähige Großantenne die ausgestrahlten Fernsehsignale empfängt und an eine elektronische Kontrollzentrale zur Verstärkung, Filterung und Umformung weitergibt. Von dort führen koaxiale Kabel oder Glasfaserkabel mit zahlreichen Haupt- und Nebenkabeln zu den Fernsehempfängern in den Haushalten. Dadurch werden viele zusätzliche Fernsehprogramme, aber auch neue Kabeldienste ermöglicht. Das Zweiweg-Kabelfernsehen lässt über einen Rückkanal auch den Kontakt des Teilnehmers zur Zentrale oder mit anderen Teilnehmern zu. Über das Kabelfernsehnetz werden auch der Internetzugang und der Telefonanschluss angeboten.– In Deutschland nutzten 2007 rund 50 Prozent der 39,2 Mio. Haushalte das Kabelfernsehnetz.
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