Wahrig Herkunftswörterbuch

Jeans
Wechselvoll ist die Geschichte des Wortes Jeans: Vor allem aus dem Hafen von Genua in Italien gelangte der als Segeltuch und Matrosenkleidung dienende grobe Baumwollstoff früher in andere Länder. Im Frz. hieß Genua damals schon Gênes, was auch die mittelengl. Form Jene bzw. Gene beeinflusste (während man im Engl. heute von Genoa spricht). Ausgewandert wie das Wort war auch derjenige, der die Jeanshose 1873 patentierte: der aus Deutschland stammende, als Löb Strauß geborene Levi Strauss (18291902). 1847 nahm ihn seine Mutter aus dem oberfränkischen Ort Buttenheim mit nach New York, 1853 ging er von dort aus in den Westen, nach San Francisco. Die Goldgräber jener Jahre brauchten Hosen, die viel aushielten und Strauss stellte sie aus dem widerstandsfähigen Segeltuch her, das man im Englischen als (Blue) Denim (verkürzt aus frz. Serge de Nîmes) nannte. Nach Europa zurück gelangte das Wort 1945 mit den Soldaten der USArmee.
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Wissenschaft

Geothermie hat Zukunft!

Ideen für klimaschonende Stromproduktion gibt es viele. Doch abgesehen von Wind- und Solarenergie scheint keine von ihnen wirklich großes Potenzial zu haben – vielleicht mit einer Ausnahme: Geothermie, also der Nutzung von Erdwärme. Dafür wird heißes Wasser aus dem Erdinneren an die Oberfläche gepumpt, um damit Dampfgeneratoren...

Wissenschaft

Auf Beutezug im hohen Norden

Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...

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