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LEXIKON

Kammkeramik

Tonware jungsteinzeitlicher bis bronzezeitlicher Kulturgruppen Nordosteuropas und Sibiriens. Die rund- oder spitzbodigen, eiförmigen Gefäße haben eine Verzierung aus meist horizontalen Punktreihen, die mit einem kammförmigen gezähnten Knochenstempel eingedrückt wurden, oft mit Grübchenreihen abwechselnd. Die Träger der Kultur der Kammkeramik waren Fischer, Jäger und Sammler mit sehr spezialisierten Stein-, Knochen- und Holzgeräten. Die Kunst dieser Völker bestand aus Felsbildern mit naturalistischen Jagdszenen und figürlicher Tierplastik (Waffen mit Tierkopf).
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