Lexikon
kannelieren
[
französisch, „rillen, auskehlen“
]mit Rillen (Kannelüren) versehen; eine besondere Bearbeitungsart von Säulen- und Pilasterschäften in Längsrichtung, wodurch der Schaft schlanker erscheint. Das Kannelieren wurde schon bei den frühesten griechischen Tempeln geübt, in die römische Architektur übernommen und besonders in der Renaissance gepflegt. Während die Kannelüren der dorischen Säule scharfkantig aufeinander stoßen, sind die der ionischen und korinthischen Säule durch einen schmalen Steg getrennt.
Wissenschaft
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Erwärmen die Ausbrüche von Unterwasservulkanen das Tiefenmeer unter dem Eis von Jupiters Riesenmond? Und könnte es dort sogar Leben geben? von THORSTEN DAMBECK In der Kälte des äußeren Sonnensystems kreist eine eisbedeckte Welt, kaum kleiner als der Erdmond: Europa. Den geheimnisvollen Trabanten Jupiters umhüllt eine dünne...
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Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt
Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...
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