Lexikon

Knochentransplantation

Knochenverpflanzung
Übertragung von Knochenstücken, z. B. zum Ersatz von Knochendefekten, zur Ausfüllung von pathologischen Knochenhöhlen oder zur Verfestigung von Scheingelenken (Pseudarthrose). Verwendet werden neben Knochenstücken vom eigenen Körper (autoplastische Knochentransplantation) solche von anderen Menschen (homoioplastische Knochentransplantation) oder auch Knochenspäne von Tieren (xenoplastische Knochentransplantation), die zuvor enteiweißt und so präpariert wurden, dass sie kaum als körperfremdes Gewebe wirken. Technisch kann man den Knochenspan mit Knochenhaut in den Defekt einlegen. („Inlay“-Verfahren) oder ohne Knochenhaut an den Knochen unter die Knochenhaut anlegen („Onlay“-Verfahren).
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Wissenschaft

Unser selektives Gehirn

Warum wir unsere Gesprächspartner selbst im Stimmengewirr einer Party noch problemlos verstehen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Sicher haben Sie das auch schon einmal erlebt: Sie stehen bei einem gesellschaftlichen Ereignis in einer von mehreren Gesprächsrunden und beteiligen sich, ein Getränk in der Hand, munter an der...

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Junge Generation am stärksten von Klimaextremen betroffen

Der Klimawandel betrifft jüngere Generationen stärker als ältere. Eine Studie hat nun quantifiziert, wie wahrscheinlich jeder Geburtsjahrgang zwischen 1960 und 2020 in seinem Leben extreme Wetterereignisse erlebt, zu denen es ohne den menschengemachten Klimawandel nicht gekommen wäre. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad Celsius...

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