Lexikon
Knochentransplantation
KnochenverpflanzungÜbertragung von Knochenstücken, z. B. zum Ersatz von Knochendefekten, zur Ausfüllung von pathologischen Knochenhöhlen oder zur Verfestigung von Scheingelenken (Pseudarthrose). Verwendet werden neben Knochenstücken vom eigenen Körper (autoplastische Knochentransplantation) solche von anderen Menschen (homoioplastische Knochentransplantation) oder auch Knochenspäne von Tieren (xenoplastische Knochentransplantation), die zuvor enteiweißt und so präpariert wurden, dass sie kaum als körperfremdes Gewebe wirken. Technisch kann man den Knochenspan mit Knochenhaut in den Defekt einlegen. („Inlay“-Verfahren) oder ohne Knochenhaut an den Knochen unter die Knochenhaut anlegen („Onlay“-Verfahren).
Wissenschaft
Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...
Wissenschaft
Der simulierte Mensch
Obwohl Organoide nur ein paar Millimeter groß sind, lassen sich damit Krankheiten erforschen, Medikamente testen und Therapien verbessern.
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