Lexikon
Kultụrbund
die „sozialistische Massenorganisation aller kulturell Tätigen und Organisierten“ in der DDR mit 270 000 Mitgliedern; beeinflusste das kulturelle Leben im Sinne der SED, unterhielt Interessengemeinschaften und „Klubs der Intelligenz“; veranstaltete Ausstellungen, Wettbewerbe, Vorträge und gab die Wochenzeitung „Sonntag“ heraus. Der Kulturbund hatte eine eigene Fraktion in der Volkskammer und Abgeordnete in den örtlichen Volksvertretungen. Er wurde 1945 als Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands gegründet, 1958 in Deutscher Kulturbund und 1972 in Kulturbund der DDR umbenannt. 1990 wurde der Kulturbund neu gegründet. Er arbeitet auf Länderebene in den Bereichen Denkmalpflege, Umwelt- und Naturschutz.
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...
Wissenschaft
Gesunde Erde
Der Kontakt mit Erdmikroben kann den Menschen vor Autoimmunerkrankungen schützen. Wie genau, ist Gegenstand der Forschung. Doch schon jetzt ist sicher: Wer gärtnert oder im Wald spazieren geht, tut sich etwas Gutes. von SUSANNE DONNER Den Boden betrachten wir einerseits als unhygienisch, gleichbedeutend mit Dreck. Andererseits...