Lexikon
La-Mama-Theatre
[-ˈθiətə]
aus dem von Ellen Stewart 1961 in New York gegründeten Café „La Mama“ hervorgegangenes Experimentiertheater an der Eastside von Manhattan, das neben Klassikern vor allem Stücke junger Autoren aus aller Welt aufführt und mit Regisseuren, Bühnenbildnern, Komponisten, Choreografen und Schauspielern aus mehr als 70 Nationen zusammenarbeitet. Bedingt durch die Vielzahl der Künstler gibt es keinen erkennbaren La-Mama-Stil, da im La-Mama-Theatre jeder Theaterschaffende seine durch ethnische, kulturelle und soziale Herkunft geprägten Ideen und Konzeptionen verwirklichen kann. Durch staatl. Kulturförderung sowie andere Sponsoren wurde 1969 der Erwerb eines eigenen Hauses ermöglicht. La-Mama-Filialen entstanden u. a. in Amsterdam, Bogotá, London, Melbourne, München, Paris, Tokyo und Toronto.
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