Lexikon

LS-Kopplung

Russell-Saunders-Kopplung
eine Form der Kopplung von Elektronen in der Atomhülle bzw. Nukleonen im Atomkern, bei der sich alle Bahndrehimpulse li der Einzelteilchen vektoriell zu einem Gesamtbahndrehimpuls L addieren u. alle Spins si der Einzelteilchen zu einem Gesamtspin S; L = Σili , S = Σisi. Der Gesamtdrehimpuls J ergibt sich dann als vektorielle Addition des Gesamtbahndrehimpulses L u. des Gesamtspins S; J = L + S. Die L. kommt genau dann vor, wenn die Spin-Bahn-Kopplung der Einzelteilchen klein gegenüber der Wechselwirkung zwischen allen Bahndrehimpulsen bzw. Spinmomenten untereinander ist. Auch jj-Kopplung.
Koazervate
Wissenschaft

Regenwasser könnte erste Zell-Vorläufer stabilisiert haben

Vor rund 3,8 Milliarden Jahren entstanden in der Ursuppe die ersten Bausteine des Lebens. Doch wie konnten sie sich so zusammenlagern, dass daraus individuelle Zellen wurden? Eine Studie zeigt nun einen möglichen Mechanismus auf. Demnach könnten sich spontan Tröpfchen mit verschiedenen komplexen Molekülen zusammengelagert haben....

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Wissenschaft

Schimmel rettet die Welt

Das wird eine Aufregung gewesen sein, als der britische Arzt und Bakteriologe Alexander Fleming am 28. September 1928 aus seinem Urlaub zurückkehrte und im Labor eine Petrischale entdeckte, die er vor der Abreise nicht richtig gesäubert hatte: Ein Schimmelpilz hatte sich darin breitgemacht – und die zuvor dort angelegte...

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