Lexikon

magneto-ptische Informatinsspeicherung

Speicherung von Daten in dünnen ferromagnetischen Schichten. Magneto-optische Speichermedien können vom Benutzer beschrieben, gelöscht und wieder beschrieben werden. Beim Schreibvorgang werden winzige Bereiche (ca. 0,5 Mikrometer Durchmesser) des magneto-optischen Materials durch einen fokussierten Laserstrahl bis an die Curietemperatur erhitzt, bei der die lokale Magnetisierung verloren geht. Beim Abkühlen nimmt das Material dann die Magnetisierung an, die ihm ein äußeres Magnetfeld aufprägt. Der Leseprozess beruht auf dem magneto-optischen Kerr-Effekt. Dieser Effekt bewirkt, dass die Polarisationsebene eines linear polarisierten Lichtstrahls bei der Reflektion an der Oberfläche eines magnetisierten Materials gedreht wird, abhängig von Stärke und Richtung des Magnetfelds.
Louise Joy Brown
Wissenschaft

Das Orchester unseres Körpers

Hormone haben einen maßgeblichen Einfluss auf unser Leben – von der Fortpflanzung bis zum Stoffwechsel. Doch ihr sensibles Gleichgewicht ist fragil. Ein Blick in die Welt der molekularen Meisterwerke und ihrer Erforschung. von SIGRID MÄRZ Als Louise Joy Brown am 25. Juli 1978 im englischen Oldham das Licht der Welt erblickte, war...

Karte zeigt die Entnahmestellen der in der Studie analysierten Sedimentkerne
Wissenschaft

Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei

Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon