Wissensbibliothek
Welche heiligen Schriften gibt es?
Autoritative Quelle der vedischen Religion sind die älteren Veden, insbesondere der Rigveda, der sich mit seinen Hymnen an die Götter richtet. Diesen Versen soll eine besondere religiöse Kraft innewohnen, die zum Gelingen ritueller Handlungen wie etwa dem Opfer oder dem Gebet notwendig ist. Daneben spiegeln der Rigveda, der Atharvaveda (Zaubersprüche), der Yajurveda (Opfersprüche) und der Samaveda (heilige Gesänge) auch die altindoarische Ständeordnung wider. Die Gesellschaft war geteilt in den Kriegeradel, den Priesterstand (Brahmanen) und in die gemeinen Landeigentümer – nur diese drei Gruppen hatten Zugang zu den religiösen Texten. Der vierten Gruppe der Shudras kamen ausschließlich dienende Funktionen zu.
Fischfang als Wegbereiter für die Maya?
In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....
Kalter Schall
Mit einer neuen Technik lassen sich Schallwellen in Glasfaserkabeln stark abkühlen – eine Zukunftsoption für die Quantentechnologie. von DIRK EIDEMÜLLER Es war eine riesige Überraschung, als mit den Forschungsarbeiten von Max Planck und Albert Einstein vor rund 120 Jahren klar wurde, dass Licht nicht nur einen Wellen-, sondern...