Wissensbibliothek
Welche heiligen Schriften gibt es?
Autoritative Quelle der vedischen Religion sind die älteren Veden, insbesondere der Rigveda, der sich mit seinen Hymnen an die Götter richtet. Diesen Versen soll eine besondere religiöse Kraft innewohnen, die zum Gelingen ritueller Handlungen wie etwa dem Opfer oder dem Gebet notwendig ist. Daneben spiegeln der Rigveda, der Atharvaveda (Zaubersprüche), der Yajurveda (Opfersprüche) und der Samaveda (heilige Gesänge) auch die altindoarische Ständeordnung wider. Die Gesellschaft war geteilt in den Kriegeradel, den Priesterstand (Brahmanen) und in die gemeinen Landeigentümer – nur diese drei Gruppen hatten Zugang zu den religiösen Texten. Der vierten Gruppe der Shudras kamen ausschließlich dienende Funktionen zu.
Mit Hirn und Herz
Über den Blutkreislauf und das Nervensystem stehen Herz und Gehirn miteinander in Verbindung. Ihr Zusammenspiel wird immer wichtiger beim Verständnis von Erkrankungen. von ALINA WOLF Mehr als jeder dritte Todesfall in Deutschland ließ sich 2023 auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückführen. Damit sind sie die häufigste...
Globale Überreichweiten
Das Globale scheint im Trend zu sein – auch wenn Wirtschaft und Politik das dazugehörige Prinzip allmählich überreizt zu haben scheinen und sich mehr dem Nationalen zuwenden. Dafür haben jetzt die historischen Wissenschaften das Thema entdeckt, wie sich an dem 2022 erschienenen Buch „Neue Horizonte“ des britischen Autors James...