Wissensbibliothek

Welche heiligen Schriften gibt es?

Autoritative Quelle der vedischen Religion sind die älteren Veden, insbesondere der Rigveda, der sich mit seinen Hymnen an die Götter richtet. Diesen Versen soll eine besondere religiöse Kraft innewohnen, die zum Gelingen ritueller Handlungen wie etwa dem Opfer oder dem Gebet notwendig ist. Daneben spiegeln der Rigveda, der Atharvaveda (Zaubersprüche), der Yajurveda (Opfersprüche) und der Samaveda (heilige Gesänge) auch die altindoarische Ständeordnung wider. Die Gesellschaft war geteilt in den Kriegeradel, den Priesterstand (Brahmanen) und in die gemeinen Landeigentümer – nur diese drei Gruppen hatten Zugang zu den religiösen Texten. Der vierten Gruppe der Shudras kamen ausschließlich dienende Funktionen zu.

Die Farblithografie „Im Hafen einer Hansestadt“ ist Teil einer Serie kulturgeschichtlicher Bilder, entstanden um 1909.
Wissenschaft

Routen des Reichtums

Schon seit der Antike blüht der Handel übers Meer. In der Frühen Neuzeit wurde die ganze Welt für den Fernhandel erschlossen –im Menschenhandel mit afrikanischen Sklaven erreichte der Kampf um die größten Profite seinen traurigen Höhepunkt. Von ROLF HEßBRÜGGE Was man in Rom nicht sieht, gibt es nicht und hat es nie gegeben“,...

T-Zelle
Wissenschaft

Warum Immuntherapien anfälliger für Infektionen machen

Immuntherapien gegen Krebs zielen darauf, das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen zu aktivieren. Zu den Nebenwirkungen zählt allerdings neben einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen auch eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Ein Forschungsteam hat nun eine mögliche Erklärung für diesen unerwünschten Effekt...

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