Lexikon
Meisen
Paridaeüber die nördliche Halbkugel verbreitete Familie mit etwa 45 Arten kleiner, lebhafter Singvögel. Mit dem kurzen, sehr harten Schnabel können Meisen selbst harte Sämereien öffnen und so als Standvögel auch im Winter in ihren Brutgebieten bleiben; im Sommer Insektenfresser, die viele Garten- und Waldschädlinge vertilgen. Sie sind Höhlenbrüter. Einheimisch sind: Blaumeise; Kohlmeise; Tannenmeise, Parus ater; Haubenmeise, Parus cristatus; Sumpf- und Weidenmeise, Parus palustris und Parus montanus. Bartmeise, Beutelmeise und Schwanzmeise sind trotz ihres Namens keine echten Meisen; sie unterscheiden sich im Körperbau und Verhalten.
Meisen
Meisen
Blaumeise (unten) und die Kohlmeise (oben)
© wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb
Meisen: Fütterung
Meisen: Fütterung von Jungtieren
Die stattliche Nachkommenschaft eines Meisenpaares
wird von beiden Elternvögeln den ganzen Tag über mit Raupen und
anderen Kleintieren versorgt. Auch nach dem Flüggewerden werden sie noch
etwa weitere zwei Wochen gefüttert.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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