Lexikon

Meisen

Paridae
über die nördliche Halbkugel verbreitete Familie mit etwa 45 Arten kleiner, lebhafter Singvögel. Mit dem kurzen, sehr harten Schnabel können Meisen selbst harte Sämereien öffnen und so als Standvögel auch im Winter in ihren Brutgebieten bleiben; im Sommer Insektenfresser, die viele Garten- und Waldschädlinge vertilgen. Sie sind Höhlenbrüter. Einheimisch sind: Blaumeise; Kohlmeise; Tannenmeise, Parus ater; Haubenmeise, Parus cristatus; Sumpf- und Weidenmeise, Parus palustris und Parus montanus. Bartmeise, Beutelmeise und Schwanzmeise sind trotz ihres Namens keine echten Meisen; sie unterscheiden sich im Körperbau und Verhalten.
Meisen
Meisen
Blaumeise (unten) und die Kohlmeise (oben)
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Meisen: Fütterung
Meisen: Fütterung von Jungtieren
Die stattliche Nachkommenschaft eines Meisenpaares wird von beiden Elternvögeln den ganzen Tag über mit Raupen und anderen Kleintieren versorgt. Auch nach dem Flüggewerden werden sie noch etwa weitere zwei Wochen gefüttert.
Wissenschaft

Fatale Rauchzeichen

Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...

Wissenschaft

»Wir werden an Grenzen stoßen«

Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...

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