Lexikon
Menạnder
Menandrosgriechischer Komödiendichter, * 342 oder 341 v. Chr., † um 291 v. Chr.; Hauptvertreter der neuen attischen Komödie mit ihren typischen Gestalten: dem strengen Vater, dem leichtsinnigen Sohn, dem schlauen Sklaven u. a. Durch Papyrusfunde sind größere Teile seiner Komödien bekannt geworden, z. B.: „Das Schiedsgericht“ („Epitrepontes“); 1959 das einzige vollständige Stück, der „Dyskolos“ („Menschenfeind“). – Menander war Vorbild für Plautus, Terenz , Moliere und C. Goldoni. – Werke, übersetzt von K. und U. Treu, 1980.
Wissenschaft
Fossilfund belegt weite Verbreitung des Paranthropus
Der Paranthropus war ein Verwandter unserer vormenschlichen Vorfahren. Jetzt haben Forschender mehr als 1000 Kilometer nördlich des bisher angenommenen Verbreitungsgebiets einen fossilen Kiefer gefunden, der sich eindeutig dem Paranthropus zuordnen lässt. Damit reiht sich auch diese Gattung in die zahlreichen Homininen ein, die...
Wissenschaft
Algen als Stickstofflieferanten
In verschiedenen Meeresalgen haben Forschende neuartige Symbiosen mit stickstofffixierenden Bakterien entdeckt. Eine dieser Symbiosen geht sogar so weit, dass sich Bakterium und Alge zu einem einzigen Organismus entwickelt haben. von ELENA BERNARD Kieselalgen produzieren nicht nur jede Menge Sauerstoff. Sie tragen auch dazu bei,...
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