Wissensbibliothek
Heilt der Rote Sonnenhut tatsächlich Schlangenbisse?
Nein, obwohl diese Ansicht unter den nordamerikanischen Indianern anscheinend verbreitet war, denn sie sollen das Kraut bei Wunden und Schlangenbissen eingesetzt haben. Heute werden Präparate aus dem Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) in Form von Saft, Tropfen oder Dragees beispielsweise zur Steigerung der körpereigenen Abwehr, bei Erkältungen, Harnwegsinfektionen und Infektanfälligkeit genommen. Sie entfalten ihre Wirkung aber erst dann, wenn die ersten Krankheitsanzeichen auftreten; vorbeugend genommen sind sie wirkungslos.
Signale aus der Tiefe
Im Untergrund der Eifel geht es nicht so ruhig zu, wie es scheint. Geophysiker schätzen die Gefahr eines Vulkanausbruchs mithilfe zahlreicher Messmethoden ein. von KLAUS JACOB Wer in die Eifel fährt, denkt kaum an ein aktives Vulkangebiet. In dem Gebirge westlich von Koblenz gibt es keinen beeindruckenden Vulkankegel wie den Ätna...
CO2-Fußabdruck von Reichen wird unterschätzt
Durchschnittlich 10,3 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr verursachen die Deutschen pro Kopf. Aber wie verteilen sich die individuellen CO2-Emissionen auf die verschiedenen Einkommensgruppen? Diese Frage – angepasst auf das jeweils eigene Land – haben Forschende jeweils 1000 Menschen aus Dänemark, Indien, Nigeria und den USA gestellt....