Lexikon
Mịkrofilm
die stark verkleinerte Abbildung (Mikroform) von Text- und Bilddokumenten auf feinkörnigem Filmmaterial. Die Mikrobilder werden entweder hintereinander auf einem fortlaufenden Film (Rollfilm) oder reihen- und kolumnenweise auf einem Mikroplanfilm (meist Mikrofiche) aufgenommen. Gängig sind Verkleinerungen um das 24-, 42- und 48fache. Für noch stärker verkleinerten Mikrofilm findet sich vereinzelt die Bezeichnung Mikrat. Fiches oder Streifen mit einer Verkleinerung um das 200- bis 300fache sind als Ultrafiches bzw. Ultrastrips bekannt. Sie werden nur unter besonderen Laborbedingungen hergestellt.
Verbreitet ist die direkte Niederschrift der Ergebnisse von Computern mit Hilfe eines Lichtstrahls auf Mikrofilm (Computer Output on Microfilm, Abkürzung COM). – Als Mikrofilm wird auch Filmmaterial für die Aufnahme von Mikrobildern bezeichnet.
Wissenschaft
Eine flüchtige Hülle
Wie die Erde zu ihrer ersten Atmosphäre kam. Von THORSTEN DAMBECK Gemessen an der Lebensspanne eines Menschen wirken sowohl die Sonne als auch unsere Erde wie unveränderliche Konstanten, die schon immer existiert haben. Doch vor etwa fünf Milliarden Jahren war das, was wir heute unser Sonnensystem nennen, nichts weiter als eine...
Wissenschaft
Entschieden entscheiden
Bei jeder Entscheidung müssen wir allerlei Unsicherheiten abwägen. Wann sind wir mit einer Wahl zufrieden und wann korrigieren wir sie? Über einen komplexen Prozess, den wir zigtausend Mal am Tag erfolgreich bewältigen. von JAN SCHWENKENBECHER Das 20. Jahrhundert war gerade angebrochen, da betrat ein Typ Mensch die Bühne der Welt...