Lexikon

Mňačko

[ˈmnjatʃko]
Ladislav, slowakischer Schriftsteller, * 29. 1. 1919 Velké Klobúky, Slowakei, 24. 2. 1994 Bratislava; 1967 emigriert und ausgebürgert; schrieb hauptsächlich kritische Reportagen und Romane aus der politischen Umwelt: „Verspätete Reportagen“ 1963, deutsch 1970; „Wie die Macht schmeckt“ deutsch 1967; „Die siebente Nacht“ deutsch 1968; „Die Nacht von Dresden“ 1969; „Jenseits von Intourist“ 1979.
  • Erscheinungsjahr: 1967
  • Veröffentlicht: Tschechoslowakei
  • Verfasser: Mnacko, Ladislav
  • Deutscher Titel: Wie die Macht schmeckt
  • Original-Titel: Ako chutná moc
  • Genre: Roman
Ladislav Mnacko (* 1919), bedeutendster slowakischer Schriftsteller der Gegenwart, bekannt geworden durch Reportagen aus der Welt der Arbeit, schildert in seinem aus dem Manuskript ins Deutsche übersetzten, in Wien und München erschienenen antisozialistischen Roman »Wie die Macht schmeckt« das Leben eines sozialistischen Karriere-Politikers, der als Revolutionär begonnen hat und auf dem Weg zum höchsten Amt im Staat immer skrupelloser und korrupter geworden, schließlich jedoch in Angst und Krankheit gestorben ist in der Furcht vor denen, die wie er auf den Sprossen der Macht emporgeklettert sind und ihm seine Rolle streitig zu machen versuchen. Über die Macht selbst sagt der Autor: »Die Macht ist weder gut noch böse. Die Macht kann zum Guten werden, die Macht kann zum Bösen werden es kommt darauf an, wer sie handhabt.«
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