Lexikon

Narbonne

[-ˈbɔn]
südfranzösische Stadt im Département Aude, südwestlich der Mündung der Aude in das Mittelländische Meer, 51 300 Einwohner; frühgotische Basilika (12./13. Jahrhundert), gotische Kathedrale (13./14. Jahrhundert), ehemaliger erzbischöflicher Palast (13./14. Jahrhundert); Weinhandelszentrum des westlichen Languedoc, Ölmühlen, Böttcherei. 15 km östlich von Narbonne liegt das Seebad Narbonne-Plage.
Als Narbo Martius im 2. Jahrhundert v. Chr. römische Militärkolonie und Zentrum der römischen Provinz Gallia Narbonensis; seit dem 4. Jahrhundert Bischofssitz. 413 westgotisch, 720 arabisch, 759 zum Frankenreich, im Mittelalter bedeutende Hafenstadt, seit 1507 französisch.
A_trail_after_a_meteorite_exploded_in_the_sky_over_Chelyabinsk,_Russian_Federation_February_15,_2013
Wissenschaft

Ein verletzlicher Schutzschild

Meteoriten, kosmische Strahlung und abstürzende Satelliten – noch bietet unsere Lufthülle weitreichenden Schutz vor Gefahren aus dem Weltall. Doch sie ist fragil und muss ihrerseits geschützt werden. Von THORSTEN DAMBECK Der 15. Februar 2013 begann im russischen Ural für viele Menschen mit einem Schock: Ein greller Blitz...

sciencebusters_02.jpg
Wissenschaft

Gefälschte Abgaswerte

Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon