Lexikon
Narbonne
[-ˈbɔn]
südfranzösische Stadt im Département Aude, südwestlich der Mündung der Aude in das Mittelländische Meer, 51 300 Einwohner; frühgotische Basilika (12./13. Jahrhundert), gotische Kathedrale (13./14. Jahrhundert), ehemaliger erzbischöflicher Palast (13./14. Jahrhundert); Weinhandelszentrum des westlichen Languedoc, Ölmühlen, Böttcherei. 15 km östlich von Narbonne liegt das Seebad Narbonne-Plage.
Als Narbo Martius im 2. Jahrhundert v. Chr. römische Militärkolonie und Zentrum der römischen Provinz Gallia Narbonensis; seit dem 4. Jahrhundert Bischofssitz. 413 westgotisch, 720 arabisch, 759 zum Frankenreich, im Mittelalter bedeutende Hafenstadt, seit 1507 französisch.
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