Lexikon

Pippin III.

Pippin der Jüngere; Pippin der Kleine; Pippin der Kurze
Pippin III., d. Jüngere
Pippin III., d. Jüngere
König der Franken 751–768, *um 715, † 24. 9. 768 Saint-Denis; Sohn von Karl Martell, Enkel von Pippin II.; 741 Hausmeier in Neustrien, Burgund und der Provence, 747 im Gesamtreich; setzte 751 im Einverständnis mit Papst Zacharias den merowingischen Schattenkönig Childerich III. ab und ließ sich selbst zum König erheben und salben. Pippin förderte die Kirchenreform und Bistumsgründungen des Bonifatius, beseitigte das Herzogtum der Alemannen, zwang Bayern in ein Vasallenverhältnis, besiegte die Sachsen und vereinte nach jahrelangen Kämpfen gegen die Araber in Septimanien (Narbonne fiel 759) und gegen die Herzöge von Aquitanien ganz Gallien unter seiner Herrschaft. Mit Papst Stephan II. schloss er 754 ein Schutzbündnis, befreite durch zwei Kriege Rom vom Druck der Langobarden und machte der Kirche die Pippinische Schenkung.
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