Lexikon
Narkolepsie
[
die; griechisch
]seltene Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, gekennzeichnet durch extreme Müdigkeit am Tag bis hin zu anfallartigen Schlafepisoden von minutenlanger Dauer sowie kurzzeitiges Erschlaffen der Muskulatur (Kataplexie), meist ausgelöst durch plötzliche, starke Gefühle beim Lachen, bei Freude oder Erschrecken. Man nimmt an, dass es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt, bei der es zu einem Mangel des Hormons Orexin im Gehirn kommt. Die Krankheit tritt familiär gehäuft auf und ist nicht heilbar, aber behandelbar. Eine Selbsthilfegruppe, die Deutsche Narkolepsie Gesellschaft e.V., hat ihren Sitz in Kassel.
Wissenschaft
Hilft ein Krebsmedikament gegen Alzheimer?
Bei Alzheimer ist unter anderem der Glukosestoffwechsel im Gehirn beeinträchtigt, sodass die Nervenzellen nicht mehr ausreichend versorgt werden. Ein Medikament, das derzeit als Krebstherapie getestet wird, könnte dabei helfen, die Demenz in Teilen sogar rückgängig zu machen, statt sie nur zu verzögern. Das legt eine Studie...
Wissenschaft
Gähnen steckt an
Was das Gähnen über unser Einfühlungsvermögen verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Gähnen ist eigentlich eine ziemlich unspektakuläre, alltägliche Angelegenheit. Zuerst bemerkt man nur ein Gefühl, das tief hinten zwischen Rachen und Ohren zu sitzen scheint. Dann öffnet sich der Mund ein wenig, und die Lungen saugen Luft ein....