Lexikon
Schlafstörungen
über einen längeren Zeitraum anhaltende Abweichungen von der normalen Schlafqualität, Schlafdauer oder Schlafrhythmik, die zu einer spürbaren Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit führen. Am häufigsten ist die Schlaflosigkeit (Insomnie), die sich in Form von Ein- oder Durchschlafstörungen oder als morgendliches Früherwachen äußert. Sie kann ohne erkennbare Ursache auftreten und dann durch schlafhygienische. Maßnahmen (z. B. Vermeiden von übermäßigem Alkohol-, Nikotin- und Coffeingenuss, Einüben von Schlafritualen oder Entspannungstechniken) bekämpft werden, oder sie kann auf Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Schilddrüsenüberfunktion, Epilepsien oder Depressionen zurückgehen. Schlafmittel sollten nur eine kurzfristige Schlafhilfe darstellen, da sie über längere Zeit eingenommen abhängig machen. Eine andere Form der Schlafstörungen, die Hypersomnie, ist gekennzeichnet durch verlängerte Schlafperioden, Schläfrigkeit und erhöhte Einschlafneigung am Tag. Ihr kann z. B. eine Schlafapnoe oder Narkolepsie zugrunde liegen. Auch Schichtarbeit oder Interkontinentalflüge können zu Schlafstörungen in Form von Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus führen. Durch Alpträume oder Schlafwandeln (Somnambulismus) wird die Schlafqualität beeinträchtigt (Parasomnie.) In einem Schlaflabor kann man feststellen lassen, ob Schlafstörungen eine medizinische Ursache haben.
Wissenschaft
Abgenabelt
Die für schwimmende Häuser notwendige Technik haben Forscher aus Brandenburg und Sachsen entwickelt – und auf einem See in der Niederlausitz realisiert.
Der Beitrag Abgenabelt erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Linkshänder haben’s schwerer
Wissenswertes über Linkshänder erklärt von Dr. med. Jürgen Brater. Nicht weniger als fünf der letzten acht US-Präsidenten – Gerald Ford, Ronald Reagan, George W. Bush, Bill Clinton und Barack Obama – benutzten zum Schreiben, Smartphone-Tippen und Beim-Essen-das-Messer-Halten die linke Hand. Damit gehören sie genau wie Albrecht...