Gesundheit A-Z
Adaptationssyndrom
Anpassungsreaktion des Körpers auf lang andauernde bzw. häufige Stresssituationen. Stress auslösende Reize sind z. B. Zustände, die über längere Zeit zu psychischen oder körperlichen Belastungen führen. Der Körper reagiert u. a. mit einer vermehrten Freisetzung von Adrenalin und der Glucocorticoiden. Als Folge der gesteigerten Glucocorticoidproduktion kommt es zu einer Vergrößerung der Nebennierenrinde. Die gesteigerte Hormonfreisetzung entspricht einer Notfallreaktion des Körpers und führt zu einer Mobilisierung von Leistungsreserven. Nach anfänglich gesteigerter Leistungsfähigkeit entwickelt sich später ein Erschöpfungszustand. Typische Symptome des Erschöpfungsstadiums sind Schlafstörungen, Kreislaufprobleme und Leistungsminderung.
Wissenschaft
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...
Wissenschaft
Google-KI übertrifft klassische Wettervorhersagen
Anhand von historischen Wetterdaten hat ein Forschungsteam von Google DeepMind eine Wetter-KI trainiert. Das GenCast getaufte Modell sagt das Wetter genauer vorher als das bisher beste klassische Vorhersagesystem, und zwar bis zu 15 Tage im Voraus. Auch extreme Wetterereignisse wie die Zugbahnen tropischer Wirbelstürme kann das...