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Glucocorticoide
GlukokortikoideSammelbezeichnung für eine Gruppe von Steroidhormonen. Die Glucocorticoide werden in der Nebennierenrinde gebildet und steigern die Blutzuckerkonzentration. Ferner hemmen sie die zellvermittelte Immunität, wirken entzündungshemmend und greifen in eine Vielzahl weiterer Stoffwechselprozesse ein (z. B. Wasser- und Elektrolythaushalt, Blutbildung, Proteinstoffwechsel). Umgangssprachlich werden die Glucocorticoide auch als Stresshormone bezeichnet, weil das ACTH in einer Stresssituation rasch ansteigt und Glucocorticoide daher vermehrt ausgeschüttet werden. Die wichtigsten Vertreter der Glucocorticoide heißen Cortison, Cortisol und Corticosteron. Synthetische Glucocorticoide werden bei vielen Krankheiten eingesetzt, wie rheumatischen, allergischen, Leber-, Lungen- und Hauterkrankungen. Eine unkontrollierte Langzeittherapie oder ein zu abruptes Absetzen dieser Medikamente kann zu schweren Nebenwirkungen führen. Auch Corticosteroide.
Wissenschaft
Der heilige Trunk
In der Antike gehörten die griechischen Mysterien von Eleusis über Jahrhunderte zu den wichtigsten Kulten der Mittelmeerwelt. Teilnehmer berichteten von spirituellen Visionen nach dem Genuss eines besonderen Getränks. Schon der LSD-Pionier Albert Hofmann vermutete, dass dafür der Mutterkornpilz verantwortlich gewesen sein könnte...
Wissenschaft
Bessere Böden
Weniger Chemie bei vergleichbaren Erträgen: Brasilien arbeitet mit der sogenannten regenerativen Landwirtschaft auf riesigen Flächen.
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