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Glucocorticoide
GlukokortikoideSammelbezeichnung für eine Gruppe von Steroidhormonen. Die Glucocorticoide werden in der Nebennierenrinde gebildet und steigern die Blutzuckerkonzentration. Ferner hemmen sie die zellvermittelte Immunität, wirken entzündungshemmend und greifen in eine Vielzahl weiterer Stoffwechselprozesse ein (z. B. Wasser- und Elektrolythaushalt, Blutbildung, Proteinstoffwechsel). Umgangssprachlich werden die Glucocorticoide auch als Stresshormone bezeichnet, weil das ACTH in einer Stresssituation rasch ansteigt und Glucocorticoide daher vermehrt ausgeschüttet werden. Die wichtigsten Vertreter der Glucocorticoide heißen Cortison, Cortisol und Corticosteron. Synthetische Glucocorticoide werden bei vielen Krankheiten eingesetzt, wie rheumatischen, allergischen, Leber-, Lungen- und Hauterkrankungen. Eine unkontrollierte Langzeittherapie oder ein zu abruptes Absetzen dieser Medikamente kann zu schweren Nebenwirkungen führen. Auch Corticosteroide.
Wissenschaft
Künstliches Gewebe
Forscher können defekte Zellen des menschlichen Körpers bald durch Zellen aus dem Labor ersetzen. In Studien wird die Verträglichkeit der Therapie derzeit weltweit bei Patienten mit 34 unterschiedlichen Erkrankungen getestet. von RAINER KURLEMANN Die Revolution in der Medizin hat begonnen, aber noch sind es wenige, die von den...
Wissenschaft
Müssen wir das Fliegen aufgeben?
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