Gesundheit A-Z
Lupus erythematodes
Abk. LE, Autoimmunkrankheit, die manchmal nur die Haut betrifft und mit Hautrötung, besonders im Gesicht (Schmetterlingserythem), und schmerzhaften, entzündlichen Hautveränderungen einhergeht (z. B. beim chronischen diskoiden Lupus erythematodes). Die Autoantikörper können sich aber auch gegen die inneren Organe (Herz, Nieren, Lunge) und Gelenke richten und zu Gelenkschmerzen, Fieber, Haarausfall, Herz-, Lungen- oder Niereninsuffizienz führen (systemischer Lupus erythematodes, SLE). An der Entstehung eines Lupus erythematodes sind teilweise erbliche Faktoren oder bestimmte Medikamente beteiligt, in den meisten Fällen ist die Ursache unbekannt. Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Erkrankung und umfasst die Gabe von Glucocorticoiden, Enzündungshemmern und Immunsuppressiva.
Wissenschaft
News der Woche 25.07.2025
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