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LEXIKON

Hunde

Canidae
Familie der Raubtiere mit etwa 30 Arten; Zehengänger mit stumpfen, nicht einziehbaren Krallen. Der Kopf ist langschnäuzig, mit kräftigen Reißzähnen. Zu den Hunden gehören u. a. Wolf, Kojote, Schakale, Füchse, Hyänenhund, Mähnenwolf und der Haushund, Canis lupus familiaris, der vom Wolf abstammt. Er ist das älteste Haustier in Europa. Nach neueren genetischen Untersuchungen soll der Hund aus Ostasien stammen, wo er vor etwa 16 000 Jahren aus gezähmten Wölfen gezüchtet wurde, und zwar nicht als Hirten- oder Wachhund, sondern zunächst vermutlich als Fleischlieferant. Erst später kam es zu anderen Nutzungen. Bei der Zucht zum Haushund (Domestikation) wurden Instinkte teilweise abgebaut zugunsten fortschreitender Anpassungsfähigkeit an die Lebensgewohnheiten des Menschen. Eine Urform des Hundes repräsentieren heute noch die halbwild in der Nähe des Menschen lebenden „Pariahunde“ Indiens. Die Zucht von Jagd-, Hirten-, Wach- und Lawinenhunden beschränkte sich lange auf die Prägung von Gebrauchstypen, ähnlich wie bei den Schlittenhunden der Eskimo (Inuit). Erst nach 1850 begann die planmäßige züchterische Auswahl der (über 350 anerkannten) Hunderassen.
Hyänenhunde
Hyänenhunde
Der Afrikanische Wildhund oder Hyänenhund entspricht mit seinen langen Beinen und dem schlanken Körper dem Typus eines schnellen Läufers.
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