Lexikon

Schlafapno

Schlafapnoesyndrom
gehäuft auftretende, länger als 10 Sekunden andauernde Atemstillstände während des Schlafes. Durch eine Koordinationsstörung zwischen Atem- und Rachenmuskulatur kommt es beim Einatmen zum Verschluss der Atemwege. Das Gehirn reagiert sofort auf das Erstickungsgefühl, und der Betroffene holt Luft (mit leichtem Aufschrecken, ohne zu Erwachen), meist begleitet von einem lauten Schnarcher. Folgen des gestörten Schlafs sind Tagesmüdigkeit mit der Neigung zum Einschlafen, morgendlicher Kopfschmerz und Persönlichkeitsveränderungen. Gleichzeitig kommt es zu Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Neben Gewichtsreduktion und Medikamenten hilft bei ausgeprägter Schlafapnoe eine mechanische Atemmaske, über die mit leichtem Druck Raumluft in die oberen Atemwege eingebracht wird. Dies führt zu einer Weitung und so genannten Schienung der oberen Atemwege.
Glycerinsäure, Molekül
Wissenschaft

Lebensbaustein aus dem All?

Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...

Stempel mit umgedrehtem Text neben dem Wort
Wissenschaft

Rätselhafte Träume

Warum wir unsere Träume im Schlaf nicht ausleben und uns später noch nicht einmal an sie erinnern, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schlafforscher sind sich einig, dass Träume für das seelische, geistige und körperliche Wohlbefinden eines Menschen unentbehrlich sind. Jeder Gesunde träumt, und das jede Nacht, auch wenn er sich am...

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