Lexikon

Schlafapnoẹ

Schlafapnoesyndrom
gehäuft auftretende, länger als 10 Sekunden andauernde Atemstillstände während des Schlafes. Durch eine Koordinationsstörung zwischen Atem- und Rachenmuskulatur kommt es beim Einatmen zum Verschluss der Atemwege. Das Gehirn reagiert sofort auf das Erstickungsgefühl, und der Betroffene holt Luft (mit leichtem Aufschrecken, ohne zu Erwachen), meist begleitet von einem lauten Schnarcher. Folgen des gestörten Schlafs sind Tagesmüdigkeit mit der Neigung zum Einschlafen, morgendlicher Kopfschmerz und Persönlichkeitsveränderungen. Gleichzeitig kommt es zu Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Neben Gewichtsreduktion und Medikamenten hilft bei ausgeprägter Schlafapnoe eine mechanische Atemmaske, über die mit leichtem Druck Raumluft in die oberen Atemwege eingebracht wird. Dies führt zu einer Weitung und so genannten Schienung der oberen Atemwege.
Cynodontier
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