Lexikon

Schlafapno

Schlafapnoesyndrom
gehäuft auftretende, länger als 10 Sekunden andauernde Atemstillstände während des Schlafes. Durch eine Koordinationsstörung zwischen Atem- und Rachenmuskulatur kommt es beim Einatmen zum Verschluss der Atemwege. Das Gehirn reagiert sofort auf das Erstickungsgefühl, und der Betroffene holt Luft (mit leichtem Aufschrecken, ohne zu Erwachen), meist begleitet von einem lauten Schnarcher. Folgen des gestörten Schlafs sind Tagesmüdigkeit mit der Neigung zum Einschlafen, morgendlicher Kopfschmerz und Persönlichkeitsveränderungen. Gleichzeitig kommt es zu Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Neben Gewichtsreduktion und Medikamenten hilft bei ausgeprägter Schlafapnoe eine mechanische Atemmaske, über die mit leichtem Druck Raumluft in die oberen Atemwege eingebracht wird. Dies führt zu einer Weitung und so genannten Schienung der oberen Atemwege.
Karte zeigt die Entnahmestellen der in der Studie analysierten Sedimentkerne
Wissenschaft

Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei

Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...

Biosphäre
Wissenschaft

Biosphäre an der Belastungsgrenze

Alles Leben auf der Erde hängt von einer intakten Biosphäre ab. Die Ökosysteme unserer Welt sorgen dafür, dass die Bedingungen auf unserem Planeten stabil bleiben: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese CO2 in Biomasse um, die Menschen und Tiere ernährt. Doch wir Menschen entnehmen so viel Biomasse aus der Natur, dass das fein...

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