Lexikon
Ọppidum
[das; Plural Oppida; lateinisch]
ursprünglich eine durch Mauer und Graben befestigte Siedlung, die nur zeitweilig als Zufluchtsort aufgesucht wurde oder auch ständig bewohnt war und dann stadtähnlichen Charakter hatte. Später war jede Stadt, die keine Colonia und kein Munizipium war, ein Oppidum. In der Archäologie sind Oppida die befestigten keltischen Siedlungen des 1. und 2. Jahrhunderts v. Chr.
Wissenschaft
Wenn die Invasoren kommen
Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...
Wissenschaft
Die Kinder-Graffiti von Pompeji
Jüngst bei Ausgrabungen in Pompeji zum Vorschein gekommene Kohlezeichnungen, werden Kindern zugeschrieben. Sie zeigen Gladiatoren, Boxer und wilde Eber – und sie gewähren einen weiteren Einblick in das Leben der Menschen kurz vor der Katastrophe. von DAVID NEUHÄUSER Als im 19. Jahrhundert das „Corpus Inscriptionum Latinarum“, die...