Lexikon
Ọslo-London-Abkommen
zwei internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Abfallbehandlung auf See (Oslo 1972, London 1972). Sie unterscheiden sich vor allem durch ihren räumlichen Geltungsbereich. Ziel der Übereinkommen ist es, die nicht im Geltungsbereich des nationalen Rechts der Unterzeichnerstaaten liegende hohe See vor dem Eintrag von bestimmten Schadstoffen zu schützen und so eine ökologische Zerstörung zu verhindern. Die für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland geltenden Bestimmungen sind im Hohe-See-Einbringungsgesetz enthalten.
Wissenschaft
Der unruhige Rote Planet
Vulkanausbrüche und Erosion durch Wasser: Bis in die jüngste geologische Vergangenheit hat sich die Oberfläche des Mars ständig verändert. von THORSTEN DAMBECK Es war wie ein himmlisches Geschenk, das pünktlich auf dem Mars abgeliefert wurde: Am Heiligen Abend 2021 schlug in Amazonis Planitia ein Meteorit ein. Die ausgedehnte...
Wissenschaft
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...