Lexikon

Out-of-Africa-Modell

[autɔf ˈæfrikə-]
in den frühen 1980er Jahren entwickelte Hypothese zur Entstehung des modernen Menschen; danach entwickelte er sich nur in Afrika und verbreitete sich von dort über die Erde. Hierfür spricht u. a. die fossil belegte frühe Entwicklung zum (anatomisch) modernen Menschen in Afrika (vor 150 000 Jahren) sowie das Fehlen regionaler Entwicklungslinien zum modernen Menschen außerhalb Afrikas. Das Out-of-Africa-Modell wird durch molekularbiologische Befunde an der Erbsubstanz DNA gestützt. multiregionales Modell.
Meereswürmer
Wissenschaft

Bakterieller Kälteschutz für Würmer

Eine Symbiose mit Bakterien ermöglicht es drei Arten von Meereswürmern, in einer extremen Umwelt zu überleben: Dank bakterieller Kälteschutzproteine können die wechselwarmen Würmer das Meeressediment der Antarktis besiedeln. Das zeigt eine Studie anhand von Analysen des Erbguts und der Proteine der Würmer. Die Bakterien wiederum...

Kirigami-Fallschirm
Wissenschaft

Stabile Fallschirme dank Kirigami-Muster

Bei der japanischen Kunst des Kirigami wird Papier so geschnitten und gefaltet, dass es dreidimensionale Strukturen formt. Inspiriert von dieser Technik haben Forschende nun eine neue Art von Fallschirmen entwickelt. Als Ausgangsmaterial dient eine flache Plastikscheibe, in die zahlreiche versetzte Schlitze geschnitten werden. Im...

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